Sonnenblume

Energie und Klimaschutz in Reutlingen

Liebe Reutlinger Bürgerinnen und Bürger,

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch die Energiepreise für die Beheizung unserer Wohnungen und zum Betanken unserer Kraftfahrzeuge steigen rasant. Auch für Handel, Gewerbe und Industrie sind steigende Energiepreise hemmend für eine prosperierende Konjunktur- und Wirtschaftsentwicklung. Dieser Prozess, der sich in der Zukunft fortsetzen wird, zeigt uns allerdings, dass die fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas endliche und damit zunehmend knappe Ressourcen sind.

Der weltweite Verbrauch dieser Energieträger und der damit verbundene
Ausstoß von Kohlendioxid seit Beginn der Industrialisierung hat inzwischen zu einem globalen Anstieg der Erdtemperatur um etwa 1° Celsius geführt. Seit den Ausführungen des Weltklimarates (IPCC) im Jahr 2007 gilt es als gesichert, dass dieser weltweite Klimawandel zu einem erheblichen Anteil durch uns Menschen verursacht wurde und wird. Die Weltgemeinschaft ist daher in den Nationalstaaten, den Regionen und den Kommunen angehalten, die Kohlendioxidemissionen drastisch zu verringern. Ziel muss es sein, den weiteren Temperaturanstieg bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf noch tolerable 2° Celsius zu begrenzen. Deshalb ist die Stadt Reutlingen schon 1995 dem Internationalen Klimabündnis europäischer Städte beigetreten.

Sie versucht mit ihren Unternehmen auf drei Ebenen, das Ziel der Verringerung des Verbrauchs an fossiler Energie zu erreichen:
Zum einen versuchen wir, mit Energie nicht verschwenderisch umzugehen. Es gilt daher zunächst Energie einzusparen, etwa durch gute Dämmung unserer Gebäude. Darüber hinaus müssen wir die nutzbaren Energieträger effizient einsetzen, beispielsweise durch die Nutzung von Abwärme durch Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken. Schließlich ersetzen wir fossile Energieträger durch erneuerbare Energien aus Wasserkraft, Biomasse (z. B. Holz), Erdwärme sowie durch die Nutzung der Solarenergie.

Die Stadt Reutlingen geht mit gutem Beispiel voran und beabsichtigt,
ab 1. Januar 2009 ihren gesamten Strombezug auf Öko-Strom aus Wasserkraftanlagen umzustellen. 

Auf den folgenden Seiten wollen Ihnen durch konkrete und fassbare Beispiele aufzeigen, was die Stadt Reutlingen mit ihren Unternehmen FairEnergie und Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (GWG) in den letzten Jahren unternommen hat, um den Energieverbrauch zu verringern und damit auch zum globalen Klimaschutz nach der Devise

"Global denken – Lokal handeln“

beizutragen. Gleichzeitig möchten wir Sie als private oder gewerbliche
Energienutzer anspornen, ebenfalls einen Beitrag zur Minderung des fossilen Energieverbrauches und zum weltweiten Klimaschutz im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu leisten. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die „Klimakatastrophe“ zum Wort des Jahres 2007 gekürt. Kein schönes Wort, keine schönen Aussichten! Aber auch „fünf vor zwölf“ bleibt noch Zeit zum Handeln zum Wohl unserer Umwelt, der Natur, zum Wohle von uns allen. Klimaschutz ist nicht nur Aufgabe des Staates. Klimaschutz lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Ihre

Barbara Bosch
Oberbürgermeisterin


Stadt Reutlingen

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