Tübinger Tor
Das Tübinger Tor

Tübinger Tor

Das Tübinger Tor wurde früher „Mettmannstor" genannt. Es wurde 1235 im Rahmen der Errichtung der Stadtmauer erbaut. Deutlich erkennbar sind die charakteristischen Eck- und Buckelquader, der Fachwerkaufsatz stammt von 1330. Durch das Tübinger Tor führte die Straße nach Tübingen, vorbei an der Tübinger Vorstadt, die dem Straßenbau in den 1960ern weichen musste. Während in mittelalterlicher Zeit der Türmer auf dem Tübinger Tor wohnte und ständig nach Gefahren Ausschau hielt (die größten Gefahren waren nicht , wie man meinen könnte, angreifende Feinde, sondern Brände in der Stadt, weswegen der Türmer in erster Linie aufsteigenden Rauch beobachte), wird der Raum auf dem Turm heute als besonderes Empfangszimmer der Stadtverwaltung genutzt.

Außer dem Tübinger Tor und dem Gartentor, gab es noch das Untere Tor, auch Stuttgarter Tor genannt, dort wo jetzt die Wilhelmstraße auf den Karlsplatz hinausführt, das Albtor am oberen Ende der Wilhelmstraße, das Obere Tor am Ende der Kanzleistraße, den Peinturm, der auch als Gefängnis diente, am Ende der Oberamteistraße und das Untere Mühltörlein oder Gerbertor am Ende der Unteren Gerberstraße.
 


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