Stadtteil Gönningen
Banner-BZA-Goenningen-allgemein
Gönninger Tulpenblüte in den 1930er Jahren

Ansprechpartner:

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Donnerstag
    8 Uhr bis 12 Uhr

    Dienstag und Mittwoch
    14 Uhr bis 16 Uhr

    Donnerstag
    14 Uhr bis 18 Uhr

Tulpenblüte in den 1930er Jahren

Der Reutlinger Stadtteil Gönningen wurde im 19. Jahrhundert durch seinen Samenhandel überregional bekannt. Durch Hausierhandel verkaufte man Saatgut und Blumenzwiebeln in ganz Europa und sogar bis Amerika. Gut die Hälfte der mehr als 2000 Einwohner verdiente ihren Lebensunterhalt mit Sämereien. In der Gemeinde selbst schmückte die Bevölkerung Gärten und vor allem die Gräber auf dem Friedhof mit Blumen. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte der Ort am Fuß des Roßbergs ab dem frühen 20. Jahrhundert durch die Tulpenpracht auf seinem Friedhof. Presseberichte und Werbekampagnen lockten ab den 1930er Jahren Interessierte mit Bus und Bahn aus nah und fern nach Gönningen. So sorgten etwa 4000 bis 5000 Besucher am ersten Mai-Wochenende des Jahres 1936 für ein in dem Ort bisher nicht gekanntes Verkehrschaos. Alles drehte sich im Frühjahr für wenige Wochen um die Tulpe. Sie war für die Gemeinde so repräsentativ, dass sie sogar als Wappenfigur aufgenommen werden sollte.
Im Jahr 2005 wurde die Tradition der Gönninger Tulpenblüte wiederbelebt. Mehrere zehntausend Tulpen verwandelten die Gemeinde und vor allem ihren Friedhof in ein Meer von Farben.

Überschriften-Icon  Hinweis:

Jede Verwertung der Fotografien ist ohne Zustimmung des Stadtarchivs Reutlingen unzulässig.

Stadt Reutlingen

Bleib in Kontakt!

Querbeet

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK