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Je bunter, desto besser: Projekte für die Mitmachwoche gesucht


Das Programmheft ist dabei von Jahr zu Jahr dicker geworden: Knapp 60 gute Gelegenheiten, ins ehrenamtliche Engagement hinein zu schnuppern, hat's im vergangenen Jahr gegeben. Und sie sind ausgiebig genutzt worden, freut sich Stabsstellen-Leiterin Dr. Ursula Weber: "Zahlreiche Frauen und Männer haben an der Mitmachwoche teilgenommen, für rund zehn Prozent davon ist daraus ein Ehrenamt auf Dauer geworden."

Eine ähnlich erfreuliche Bilanz soll's auch in diesem Jahr wieder geben, wenn sich bei der Reutlinger Version der bundesweiten Mitmachwoche alles ums Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener dreht. Das geht nur mit einem möglichst breitgefächerten Programm, weiß Dr. Ursula Weber. Die Stabstelle verschickt daher in diesen Tagen knapp 200 Briefe an Vereine, Verbände und Initiativen, die in den verschiedensten Bereichen aktiv sind. Obendrein sind auch wieder die bewährten Kooperationspartner Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie mit ihren maßgeschneiderten Schnupperangeboten mit im Boot.

Angesprochen sind darüber hinaus aber auch alle anderen Vereine, betont die Stabsstellenleiterin: "Wir freuen uns über jedes Angebot, das eine Brücke zum ehrenamtlichen Engagement bilden kann." Je bunter, desto besser - vom klassischen Musik- und Gesangverein über den Sportverein bis hin zu Initiativen, die im ökologischen, soziologischen oder kulturellen Bereich engagieren, sind alle aufgerufen, die ihr Ehrenamt nicht nur selbst mit Leib und Seele ausüben, sondern es auch ihren interessierten Mitmenschen näher bringen wollen.

Das Anmeldeformular ist ab sofort im Internet unter www.reutlingen.de/mitmachwoche zu finden. Spätestens bis Montag, 22. Juni, sollte es bei der Stabsstelle eingegangen sein. Alle Vorschläge für möglichst jugendgerechte Schnupperangebote werden von der Stabsstelle aufbereitet, in einer Broschüre und im Internet veröffentlicht - und zusätzlich so beworben, dass sie bei den ehrenamtlich Engagierten von Morgen auch ankommt, verspricht Dr. Ursula Weber: "Für die Werbung haben wir uns in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen."
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