Weihnachtsmarkt im Eninger Weg

Die Idee bzw. der Wunsch nach einem eigenen Weihnachtsmarkt, entstand schon 2023. Die Kinder äußerten mehrfach den Wunsch und selbstverständlich versuchen die Fachkräfte der Einrichtung Eninger Weg, die Wünsche der Kinder aufzugreifen und dem eine Form zu geben.

Die konkrete Planungsumsetzung wurde dann für das Jahr 2024 fest vorgenommen – komme was da wolle!

Schon nach den Sommerferien ging es an die konkreten Planungen - relativ schnell sind die Fachkräfte mit den Kindern in einzelnen Gruppen ins Gespräch gegangen:

·        Was ist ein Weihnachtsmarkt?

·        Was kann man da so machen?

·        Wie sieht er aus?

Schnell waren die Kinder Feuer und Flamme und die Ideen sprudelten nur so aus ihnen heraus.

Vor allem die älteren Kinder haben quasi sofort losgelegt:

Es wurden alle möglichen Kartons gesammelt - aus diesen entstanden von Kinderhand gebaute Weihnachtmarkthütten.

Gleichzeitig wurden der Elternbeirat und die Eltern mit in die Planungen einbezogen. Auch hier haben sich schnell viele Eltern gefunden, die die Idee super fanden und mit „arbeiten“ wollten. Ein Vater hat in Eigenleistung „Hütten“ aus Holz gebaut, die an einem Biertisch befestigt wurden.

Eltern waren in der Planung und Organisation voll dabei, wiederum andere erklärten sich bereit zu Arbeitsdiensten, wie Waffeln backen, Punsch ausschenken, Popcorn vorbereiten und waren selbst sehr kreativ: so wurde eine Himmelspost eingerichtet, Weihnachtmänner aus Holz wurden gestaltet und Gips-Anhänger zum selbst gestalten in der Bastelbude herstellen.

Für die Kinder war es sehr wichtig selbst an den Verkaufsständen zu sitzen und ihre Bastelarbeiten zu verkaufen. Die Basteleien waren kleine Tannenbäume, Kerzenhalter, Weihnachtstütchen, Papiersterne, usw. Und noch wichtiger: natürlich wollten die Kinder gerne ihr eigenes Gebasteltes für ihre Familien kaufen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass das ganze Projekt „Weihnachtsmarkt“ mit richtigen Geld stattfand.

Unter der Organisation des Elternbeirates wurden jeweils 50 Cent in klein, also 1 und 2 Cent Stücke, in kleine Säckchen (ungefähr so viele Kinder wie an diesem Tag anwesend waren) gepackt, die dann für wiederum für 50 Cent an diesem Tag erworben werden konnten und somit das Zahlungsmittel auf dem Weihnachtsmarkt waren.

Die Kinder waren so stolz darauf, mit ihrem „eigenen“ Geld bezahlen zu können. Das Netteste aber war, dass die Eltern ihre Kinder um Geld bitten mussten/konnten, um sich eine Waffel, Punsch oder eine Bastelei kaufen zu können. Die Welt mal auf den Kopf gestellt.

So wurde durch dieses System auch kein Gewinn erworben, sondern es ging einfach nur darum, für die Kinder so nah wie möglich an einem realen Weihnachtmarktflair ran zu kommen und das ist gelungen!

Eine Spendenkasse wurde bereitgestellt, die dem Elternbeirat übergeben wurde, um die Unkosten einzelner Familien abzudecken z. B. der Bau der Hütten aus Holz.

Einige Eltern kamen bereits am Vormittag, um gemeinsam mit Kindern und den Fachkräften den Weihnachtsmarkt aufzubauen, schön und gemütlich zu machen. Das Engagement war beeindruckend.

Der Nachmittag verlief in einer wunderschönen weihnachtlichen Atmosphäre, mit weihnachtlicher Musik im Hintergrund und gemütlichem Beisammensein am Büffet oder Gesprächen beim Punsch.

Von allen Eltern kamen durch und durch positive Rückmeldung, wie schön und einzigartig das Event war, sodass entschieden wurde, den Weihnachtsmarkt im Eninger Weg zu etablieren und nicht nur das, sondern weiter auszubauen.

Ideen gibt es schon: geplant sind weitere Hütten aus Holz, wieder selbstgebaute Hütten der Kinder, Rote-Wurst-Stand, Feuer in der Feuerschale mit Suppe, mehr Mitmachstände und vieles mehr. Der Fantasie und den Ideen der Kinder sind keine Grenzen gesetzt.

Das ganze Team des Eninger Wegs hofft einen weiteren wundervollen Weihnachtsmarkt in 2025 – wir freuen uns alles darauf.

Weitere Eindrücke und Bilder finden Sie unten im Fotoslider.

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