Katalog der List-Bibliothek im Stadtarchiv nun online
Das Stadtarchiv Reutlingen verfügt als zentrale Dokumentationsstätte zu Friedrich List über eine fast 900 Titel umfassende Fachbibliothek zu Werk und Wirken des Nationalökonomen und Publizisten. Die Titel werden laufend im online zugänglichen Bibliotheksverbund K10plus eingepflegt.
- Zur List-Bibliothek: https://swb.bsz-bw.de/DB=2.376/
Um zur List-Bibliothek zu gelangen wählen Sie im Suchemodus „Signatur“ und tragen dort „LB-DB“ mit Leerschritt und Stern (für Trunkierung) ein. Sie erhalten dann die bis jetzt erfassten Titel. Die laufend ergänzte Sammlung enthält sowohl neue Titel als auch originale Drucke von und zu Friedrich List, darunter ausgesprochen seltene Erstausgaben. Außerdem spiegelt sie die wirtschaftswissenschaftliche Diskussion der letzten Jahre wider und belegt so den Einfluss von Lists Gedanken auf die Ökonomie weltweit.
Friedrich-List-Institut Hochschule Reutlingen
Das Friedrich-List-Institut für historische und aktuelle Wirtschaftsstudien (FLI) ist eine Einrichtung der Hochschule Reutlingen, Fakultät ESB Business School. Zielsetzungen des Friedrich-List-Institutes sind
- Forschung zu ökonomischen und politischen Ideen von Friedrich List und zur List-Biografie
- Verbreitung der Ideen des Ökonomen im In- und Ausland
- Untersuchungen zur Transformation von Lists Ideen auf aktuelle Problemstellungen
- Aktuelle Wirtschaftsstudien mit Affinität zu Lists Gedankengebäude
- Austausch mit anderen Wissenschaftlern im in- und Ausland
List-Gesellschaft e. V.
Die List-Gesellschaft ist eine internationale Vereinigung von persönlichen, korporativen und institutionellen Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verbänden und öffentlicher Verwaltung. Sie wurde 1954 von Edgar Salin in Reutlingen als Nachfolgerin der Friedrich-List-Gesellschaft gegründet, die seit 1925 mit ihren Konferenzen und Gutachten hohes nationales und internationales Ansehen genoss und sich im Jahre 1935 selbst auflöste, um sich dem drohenden Eingriff der Nationalsozialisten zu entziehen. Mit ihrer Vorgängerin teilt die heutige List-Gesellschaft die Aufgabe, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Probleme zu erforschen, Lösungen wissenschaftlich zu erarbeiten und die Ergebnisse für die Praxis in Wirtschaft, Verwaltung und Politik nutzbar zu machen. Ihr wichtigstes Anliegen ist, Praktiker und Wissenschaftler zu gemeinsamer Arbeit zusammenzuführen.
List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik
Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen
Die Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen ist mit mehr als 200 Jahren die älteste der heute noch in Deutschland existierenden Wirtschaftsfakultäten. Die Gründung der „Staatswirtschaftlichen Fakultät“ geht auch auf die Initiative von Friedrich List zurück. Und: List war der erste Professor am Lehrstuhl Staatsverwaltungspraxis der neu gegründeten Fakultät.
Die Tübinger Wirtschaftswissenschaft heute steht für „Research – Relevance – Responsibility“. Über 200 Jahre nach der Gründung ist der Fachbereich einer der renommiertesten in Deutschland. Der Schwerpunkt internationale Wirtschaftsbeziehungen, die Interdisziplinarität in der Forschung sowie die hochkarätigen Professoren und Professorinnen ziehen die besten Studierenden aus aller Welt an. Die Rankings bestätigen, dass die Tübinger Wirtschaftswissenschaft exzellente Lehre und Forschung bietet. An der Universität Tübingen lebt Friedrich Lists Name insbesondere in dem alle zwei Jahre stattfindenden Friedrich List-Fest für Alumni und frische Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs weiter.