Städtischer Weinberg

Der Reutlinger Weinbau lässt sich bis in die Zeit der Stadtwerdung im Hochmittelalter zurückverfolgen. Den ältesten schriftlichen Nachweis für den Reutlinger Wein beinhaltet eine lateinischsprachige Urkunde aus dem Jahr 1274, in der von einem an der Achalm gelegenen Weinberg ("vinea in clivo Achalm sita") die Rede ist.

Heute bezeugen vor allem noch innerstädtische Straßennamen ("Weinstraße", "Innere-" und "Äußere Kelterstraße" u.a.), große zweiflüglige Kellerportale an Altstadtbauten und nicht zuletzt die 1939 ins Reutlinger Heimatmuseum versetzte Inneneinrichtung der Weingärtnerzunftstube eine jahrhundertlange stadtgeschichtliche Tradition.

Zu einem Zeitpunkt, als in Reutlingen gerade noch einmal 2 Hektar Rebfläche ausgewiesen waren, fasste der Gemeinderat 1957 den Beschluss, einen kleinen Weinberg im Gewand Betzenried neu anzulegen und in Eigenregie der Stadt zu bewirtschaften, um ein bedeutsames historisches Erbe zu erhalten. Der 58 Ar großer Weinberg an der „Reutlinger Sommerhalde“ wird vom Amt für Wirtschaft und Immobilien als Musterweinberg bewirtschaftet, um ein bedeutsames historisches Erbe zu erhalten.
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Impressionen vom Reutlinger Weinberg

Kontakt

Herr Fabian Schäufele

Stellvertretender Amtsleiter, Abteilungsleiter für Projekt- und Immobilienmanagement, Grundstücksverwaltung, Land- und Forstwirtschaft

Telefon: 07121 303-2543

Fax: 07121 303-2689

E-Mail: fabian.schaeufele@reutlingen.de

Herr Stefano Cenni

Forst- und Landwirtschaft

Telefon: 07121 303-2488

Fax: 07121 303-2689

E-Mail: stefano.cenni@reutlingen.de

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