Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Ohmenhausen vom 17.04.2013

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung

am Mittwoch, 17. April 2013, 19.30 Uhr - 21:20 Uhr
im Rathaus Ohmenhausen, Auf der Lind 12, Vorsitz: Heide Schnitzer

Jahresbericht der offenen Jugendarbeit Ohmenhausen

Die Jugendbetreuer Frau Lewe und Herr Schmid berichteten von ihrer Arbeit im offenen Betrieb, der außerschulischen Jugendbildung, der Beratung und Unterstützung u. v. m. im offenen Jugendtreff Ohmenhausen. Eine Evaluation des Berichtsjahres 2011/2012 hatte eine durchschnittliche Besucherzahl von zehn Jugendlichen im Alter von 14 - 21 Jahren ergeben. Davon waren ca. 85 % männliche Gäste, allerdings zeigt sich für das Jahr 2013 bereits ein Zuwachs bei den Mädchen. 76 % der Besucher kamen aus einem Migrationhintergrund. Von den etwa 34 Jugendlichen, die regelmäßig am Jugendangebot teilnahmen, waren etwa 21 aus Ohmenhausen und stattliche 13 aus anderen Teilen Reutlingens.
Im Berichtsjahr 2011/2012 war ein Schwerpunkte der Arbeit die Suche nach einem konfliktarmen Platz für die Jugendlichen. Die Nutzung des Dorfschulvorplatzes außerhalb der Öffnungszeiten des Jugendtreffs hatte, trotz des Aufstellens von Verhaltensregeln, immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Anwohnern geführt, sodass sich die Jugendlichen sehr für eigene Räumlichkeiten eingesetzt hatten. So hatten sie beim Stadtteilbesuch von Frau Bosch und bei der Ohmenhäuser Zukunftswerkstatt mitgewirkt und zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Schnitzer den Platz im Auchtert für sich erschlossen. Als Herausforderung für die Zukunft gibt es nach wie vor die Standortproblematik eines neuen Jugendtreffs zu beheben, geeignete Räumlichkeiten zu schaffen und die damit einhergehende Aufstockung des Personals voranzutreiben.

Sachstand Verkehrentwicklungsplan

- 2. Klausurtagung des Gemeinderats - ÖPNV
- Antrag der WiR-Fraktion vom 25.09.2007
- Antrag der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen vom 14.05.2009
- Antrag der SPD-Fraktion vom 19.03.2012
- Antrag der CDU-Fraktion vom 04.04.2012
- Antrag der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen vom 19.02.2012
GR-Drucksache Nr. 13/018/01
Herr Dvorak vom Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr stellte die o. g. Drucksache vor. In der zweiten Klausurtagung des Gemeinderats im Dezember 2012 wurde das Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) erörtert. Das beauftragte Fachbüro hatte das bestehende Angebot und die Erschließungsqualität im Personennahverkehr analysiert und eine Reihe von Verbesserungen vorgeschlagen. So könnten Busse künftig in kurzen Abständen einen Altstadtring befahren. Anders als beim Zentralen Omnibusbahnhof, würde der Altstadtring von jeder Linie nur in einem Teilabschnitt befahren.
Für Ohmenhausen gab es den Vorschlag die Linie 7, nicht wie bisher im 20-Minuten-Takt fahren zu lassen, sondern in einer 30-Minuten-Taktung. Dafür würde die Linie 71 ebenfalls zur vollwertigen Linie ausgebaut, die zwei Mal in der Stunde fahren soll. Für die Ortsmitte ergibt sich daraus ein 15-Minuten-Takt. Des weiteren ist eine Umsteigemöglichkeit an der L383 von und nach Gönningen angedacht. 
Mit der Realisierung der Regionalstadtbahn sind nach den heutigen Plänen zwei Regionalbahnlinien angedacht, die jeweils alle 30 Minuten verkehren. Dadurch würde sich ebenfalls wieder ein 15-Minuten-Takt an den beiden Regionalbahnhaltestellen ergeben.
Die nächsten Schritten befassen sich mit der weiteren Ausarbeitung dieser Ideen, eine Kosten-/Nutzenrechung muss erstellt werden, eine neue Fahrplanstruktur geschaffen und schlussendlich muss die Finanzierung gesichert werden.

Mitteilungen

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer teilte mit,
  • dass seit dem 15.04.2013 auf der gesamten Hohe / Neue Straße

    Tempo 30

    gilt. Im Auftrag des Regierungspräsidium Tübingens wurde nun untersucht, wie sich die Geschwindigkeitsreduzierung auf die Luftschadstoffe auswirkt. Erste Auswertungen haben ergeben, dass sich diese verringern werden. Das Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr veranlasst, dass das Regierungspräsidium die Ergebnisse nach Fertigstellung des Abschlussberichts im Bezirksgemeinderat vorstellt. Angedacht ist dies noch vor der Sommerpause.
  • dass die Ausschreibungen für die

    Sanierungsarbeiten an der Dorfschule

    demnächst erfolgen. Die Arbeiten sollen bis Ende August abgeschlossen sein, sodass die VHS und die Vereine die Räumlichkeiten im September beziehen können. Auf dem Hartplatz vor der Dorfschule müssen mindestens 10 Parkplätze entstehen.
  • dass die FairEnergie im Forchenweg, im Balthartweg und in der Brühlstraße

    Gas- und Wasseranschlüsse

    verlegen. Die Arbeiten in der Hohe Straßen werden in Abstimmung mit den Belagsarbeiten der Stadtverwaltung vermutlich erst im nächsten Jahr stattfinden
  • dass die

    Wirkung des Lärmschutzwalls entlang der L384

    in Richtung Gomaringen von einem Ingenieurbüro geprüft wurde: An den Gebäuden die durch den Lärmschutzwall nicht geschützt werden, werden die Lärmgrenzwerte für Lärmsanierung an bestehenden Straßen, die hier anzuwenden sind, zwar erreicht, aber nicht überschritten. Damit liegen laut dem Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr die relevanten Grundlagen für eine Verbesserung des Lärmschutzes nicht vor.
Das Gremium nahm die Mitteilungen zur Kenntnis.

Anfragen, Anträge

Das Gremium bat die Stadtverwaltung um Austausch der schadhaften Büsche auf dem Kreisverkehr sowie um Sanierung eines Teilstücks des Feldweges zum Modelflugplatz.

Im Anschluss fand eine nichtöffentliche Sitzung statt. 

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