Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Ohmenhausen am 04.02.2015

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung

am Mittwoch, 04. Februar 2015, 19.30 Uhr
im Rathaus Ohmenhausen, Auf der Lind 12, Vorsitz: Heide Schnitzer

Mitteilungen

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer teilte mit,
  • dass die Stadtverwaltung vom Gemeinderat beauftragt wurde, mit dem Landkreis Tübingen eine Planungsvereinbarung über die

    Vorplanung der Regionalbahnstrecke „Gomaringer Spange“ der Regionalstadtbahn Neckar-Alb

    zu vereinbaren.
  • dass dem Haushaltsantrag des Bezirksgemeinderats zum

    Bau des Kinderspielplatzes Nägelesäcker/Talwiesen

    vom Gemeinderat zugestimmt wurde. Alle anderen Anträge des Gremiums sind jedoch abgelehnt worden.
  • dass die GWG in Ohmenhausen vier

    Wohnungen für Flüchtlinge

    anbietet: Eine Wohnung in der Hasenbergstraße, eine im Öläckerweg und zwei Wohnungen im Platanenweg. Demnächst wird eine Wohngemeinschaft vermutlich bestehend aus sechs syrischen Flüchtlingen im Wohnraum Öläckerweg untergebracht sowie eine Flüchtlingsfamilie im Platanenweg. Weitere Unterbringungsobjekte werden derzeit noch geprüft.  Am 17.02.2015 findet im Bezirksamt Ohmenhausen ein Treffen statt, in dem die ehrenamtliche Hilfe aus der Bürgerschaft koordiniert wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich zu diesem Termin gerne noch anmelden.
  • dass das

    Dorfgemeinschaftshaus Dorfschule

    mittlerweile rege von der VHS und den Vereinen genutzt wird. Auch gibt es bereits einige Anfragen zur Nutzung des Veranstaltungsraums für standesamtliche Trauungen. Erfreulich wäre es, wenn der Veranstaltungsraum noch mehr für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Bürgerinnen und Bürger, die diesbezüglich etwas anzubieten haben, können sich gerne beim Bezirksamt Ohmenhausen melden.
  • dass zwei

    Bäume vor der Dorfschule

    aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt wurden. Diese sollen im Herbst oder im Frühjahr kommenden Jahrs nachgepflanzt werden.

Neues Spielgerät für den Kinderspielplatz Auchtert

Der Bezirksgemeinderat Ohmenhausen beauftragte das Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt zur Erstellung eines Spielgerätes in Form eines Balkenmikados. Die Kosten werden sowohl aus den Mitteln des Ohmenhäuser Grünflächenbudgets als auch unter Einbeziehung von Sponsoren sowie unter Einbringung von Eigenleistungen gedeckt. Der Beschluss wird vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltes 2015/2016 durch das Regierungspräsidium Tübingen sowie der Übertragung der Restmittel durch den Gemeinderat gefällt.
Gewerbebetriebe, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich am Sponsoring beteiligen möchten, können sich diesbezüglich mit dem Bezirksamt in Verbindung setzen. Die Namen der Sponsoren werden auf einer Tafel am Spielgerät angebracht sowie in der Presse Erwähnung finden.
Hinsichtlich der Arbeiten, die in Eigenleistung erbracht werden sollen, sind interessierte Ohmenhäuser Bürgerinnen und Bürger ebenfalls herzlich eingeladen, sich mit dem Bezirksamt in Verbindung zu setzen.
 

Veräußerung eines Wohnhausbauplatzes (532m²) im Gebiet Nägelesäcker/Talwiesen, Reutlingen-Ohmenhausen- OR-Drucksache Nr. 15/008/01

Das Gremium stimmte der o. g. Drucksache einstimmig zu.
 

Anfragen, Anträge

Das Gremium stellte die Anträge,
  • dass die Stadtverwaltung mit dem Regierungspräsidium Tübingen in Verhandlungen treten soll, um eine

    optimalere Verkehrsführung

    vom Schindhaubasistunnel Tübingen nach Reutlingen zu finden. Nach den bisherigen Planungen führt aus dem Tunnel für den Durchgangsverkehr aus dem Süden (Zollernalbkreis) kein Weg direkt ab nach Reutlingen. Fahrer müssen stattdessen ein paar hundert Meter weiter fahren, wo sie eine Schleife zurück über eine Brücke über die B27 auf die B28 führt. Da es fraglich ist, ob die vorgeschlagene Streckenführung genutzt wird, hätte dies für Ohmenhausen keine Entlastung des Durchgangsverkehrs nach Reutlingen zu Folge.
  • dass auf dem Ohmenhäuser Friedhof ein

    anonymes Grabfeld

    nach Art des auf dem Bergfriedhof Tübingens gestalteten Grabfeldes „Fluss der Zeit“ angelegt wird.
  • dass das

    Tempo-50-Verkehrsschild an der Neue Straße,

    das von Betzingen kommend nach der Querungshilfe (Höhe Brühlstraße) angebracht ist, vor diesem Fußgängerüberweg versetzt werden soll, um Lärmbelästigungen der Anwohner durch bremsende Fahrzeuge abzumildern.
 Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.

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