Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Ohmenhausen am 31.05.2017

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung

am Mittwoch, 31. Mai 2017, um 19.30 Uhr,
im Rathaus Ohmenhausen, Auf der Lind 12.
Vorsitz: Heide Schnitzer
 

Mitteilungen

 Aufstellen von

Sitzbänken für Jugendliche

Auf die Anfrage des Bezirksgemeinderats Ohmenhausen vom 29.03.2017 hin, ob die versuchsweise Aufstellung von Sitzbänken bei der Skateranlage am alten Bahnhof in Ohmenhausen umsetzbar sei, nahm das Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt Stellung wie folgt:
In den nächsten Wochen werde der Antrag des Bezirksgemeinderats Ohmenhausen umgesetzt, wonach zwei Bänke aufgestellt werden. Falls es jedoch zu Ruhestörungen oder Lärmbelästigungen käme, müssten diese wieder entfernt werden.
 

Büchelesbrunnen, Treppe

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer verweist auf die Anfrage des Bezirksgemeinderats vom 03. Mai 2017, wonach gebeten wird, die Steinblöcke der Treppe am Büchelesbrunnen instand setzen zu lassen.
Mit Schreiben vom 18. Mai 2017 erklärt das Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, die beiden Treppenläufe neu aufsetzen zu lassen, um so das Problem der lockeren Stufen dauerhaft zu beseitigen.
 

Sanierung und Neuorganisation der Funktionsbereiche im Feuerwehrhaus Ohmenhausen (GR-Drucksache 17/014/12).
Zu Gast: Herr Feuerwehrkommandant Harald Herrmann

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer übergibt das Wort an Herrn Feuerwehrkommandanten Herrmann zur Erläuterung der, dem Bezirksgemeinderat Ohmenhausen vorliegenden Beschlussvorlage (GR-Drucksache 17/014/12), nebst Plänen.
Mit dem Bau des Feuerwehrhauses Ohmenhausen im Jahr 1964 konnten sowohl Bauhof, wie auch die Feuerwehr Reutlingen, Abteilung Ohmenhausen, mit jeweils zwei zugewiesenen Fahrzeugboxen und ausreichenden Funktionsräumen gemeinsam untergebracht werden.
1989 erfolgten Erweiterungen und die Feuerwehr nutzte aufgrund des angewachsenen Raumbedarfs das Gebäude allein.
Im Jahr 2008 war infolge eines starken Wassereintritts eine außerplanmäßige Erneuerung der Dacheindeckung als notwendig gegeben.
In 2015 war die Anbringung einer neuen Bitumdeckschicht auf dem Übungshof vor dem Gebäude aufgrund einer aufgebrochenen Asphaltdecke und der damit einhergehenden Unfallgefahr unabdingbar.
Trotz dieser Maßnahmen der vergangenen Jahre sind die Anforderungen an ein Feuerwehrhaus heute nicht mehr in vollem Umfang gegeben.
Die geplanten Sanierungsmaßnahmen gewährleisten die Abdeckung des Grundschutzes, wie auch die, der Abteilung Ohmenhausen obliegenden Sonderaufgabe der Löschwasserrückhaltung für das gesamte Stadtgebiet und ist damit unerlässlich.
   
Die Kosten für
-Herrichten und Erschließen,
-Baukonstruktion,
-Technische Anlagen,
-Außenanlagen,
-Ausstattung und
-Baunebenkosten
belaufen sich voraussichtlich auf 489.000 €.
Diese werden aus bereitgestellten Mitteln des Haushalts 2017/2018 finanziert.
Herr Feuerwehrkommandant Herrmann erläutert anhand der vorliegenden Pläne weiter, in welcher Weise die Umstrukturierung, sowie Neuorganisation erfolgen wird.
 
So werden durch die Sanierung und Neuorganisation die Flächen der
Umkleidebereiche                       mit 38,74 m²,
sanitären Anlagen                       mit 23,98 m² und
der Einsatzzentrale/Verwaltung  mit 10,89 m²
zusätzlich geschaffen.
 
Der Anbau ist als Massivkonstruktion mit Flachdach vorgesehen.
Herr Feuerwehrkommandant Herrmann  führt weiter aus, dass bei der Planung die, für das gesamte Stadtgebiet Reutlingen geltenden Standards umgesetzt würden, dies betreffe auch den Einbau wärmegedämmter,  handbetätigter Fahrzeughallentore und der einer neuen Heizungsanlage, entsprechend der geltenden Energiesparverordnung.
 
Der Baubeginn ist zunächst angedacht für Oktober 2017, wonach die Fertigstellung der Maßnahmen, je nach Witterung, in 2018/2019 geplant ist.
 

Beschlussfassung:

  • Das Feuerwehrhaus der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Ohmenhausen wird saniert und an die heutigen Anforderungen eines Feuerwehrgebäudes angepasst.
  • Mit der Sanierung erfolgen die Neuorganisation der Funktionsbereiche Alarmzugang, Einsatzumkleide, sanitäre Anlagen sowie die Alarmzentrale/Verwaltungsbereich  entsprechend den Plänen des Architekturbüros PLAN_i vom 21.03.2017.
  • Die Kosten belaufen sich nach der Kostenrechnung Architekturbüro PLAN_i vom 09.06.2016 auf rund 489.000 €.
  • Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt in Höhe von 489.000 € im Doppelhaushalt 2017/2018 über Projektnummer 7.1260.003.00 „Feuerwehrgerätehaus Ohmenhausen“.
Nach eingehender Beratung ergeht der Beschluss des Bezirksgemeinderats Ohmenhausen zum Beschlussvorschlag GR-Drucksache 17/014/12 einstimmig in allen Punkten.
 

Anfragen, Anträge

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer bittet beim Thema Friedhofsneugestaltung um etwas Geduld, bis die

Gesamtplanung zu städtischen Friedhöfen

durch die Technischen Betriebsdienste aufgestellt und zur Umsetzung freigegeben ist. Informationen zu Neugestaltungsvorhaben werden in einer öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
 
Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.
 
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