Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Reicheneck vom 22.05.2019

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung am 22. Mai 2019 im Rathaus Reicheneck, Alte Dorfstraße 25
 
Willi Igel be­grüßt den Be­zirks­ge­mein­de­rat Rei­chen­eck, Frau Amts­lei­te­rin Bü­chel vom Ge­bäu­de­ma­nage­ment, die Pres­se­ver­tre­tung und an­we­sen­den Zu­hö­rer.
Das Gre­mi­um ist ein­stim­mig ein­ver­stan­den mit der vor­lie­gen­den Ta­ges­ord­nung.

Sachstand Herzog-Ulrich-Halle Reicheneck, Untersuchung zur Ertüchtigung des Gebäudes für sportliche Zwecke

zu Gast: Frau Amts­lei­te­rin Bü­chel, Ge­bäu­de­ma­nage­ment Reut­lin­gen

Be­zirks­bür­ger­meis­ter Igel dankt Frau Amts­lei­te­rin Bü­chel für Ihren Be­such und über­gibt an sie das Wort. Frau Amts­lei­te­rin Bü­chel ver­an­schau­licht an­hand einer Prä­sen­ta­ti­on den Sach­stand zum vor­be­zeich­ne­ten Un­ter­fan­gen.
 
Sie er­klärt, die Herzog-​​​​​​Ulrich-​​​​​Halle sei im der­zei­ti­gen Zu­stand we­ni­ger ge­eig­net für den sport­li­chen Ge­brauch. Der ur­sprüng­li­che Bau sei aus dem Jahr 1967, eine Er­wei­te­rung wäre im Jahr 1985 er­folgt. Durch die De­cken­hö­he sei der Alt­bau­be­reich sehr ein­ge­schränkt in sei­ner Nut­zung und könne auch aus sta­ti­scher Be­trach­tung her­aus nicht er­tüch­tigt wer­den, um für an­de­re sport­li­che Ak­ti­vi­tä­ten, als die der­zeit be­trie­be­nen, bei wel­chen ge­wis­se De­cken­hö­hen von Nöten seien, zur Ver­fü­gung zu ste­hen. Würde nur die­ser Be­reich gänz­lich ab­ge­ris­sen und ein neuer Anbau an den in 1985 er­rich­te­ten Teil­be­reich er­gänzt wer­den, stehe es in Frage, ob die Erd­be­ben­norm er­füllt werde.
Die Ge­län­de­gren­ze sei bei­na­he er­reicht, auch dies­be­züg­lich sei dem Bau einer Halle mit grö­ße­rer Flä­che Ein­halt ge­bo­ten. Es stehe nun zu über­le­gen, ob eine reine Sport­hal­le, an­stel­le einer Turn- und Fest­hal­le denk­bar wäre, dies er­leich­te­re das Vor­ha­ben eines Neu­baus un­ge­mein, weil schon al­lein die nach­zu­wei­sen­den Park­flä­chen ver­rin­gert wer­den könn­ten im Ver­gleich zu einer Mehr­zweck­hal­le. Lei­der je­doch stün­den dann keine Ver­eins­räu­me mehr zur Ver­fü­gung. Fei­er­lich­kei­ten könn­ten je­doch nach wie vor, al­ler­dings in ge­rin­ge­rer Häu­fig­keit in der Halle aus­ge­rich­tet wer­den. 
Ein Neu­bau sei nach ge­naue­rer Be­trach­tung und ers­ter Ein­schät­zung die Emp­feh­lung der Ver­wal­tung. In jedem Fall müsse vor dem nächs­ten Schritt der Be­darf klar de­fi­niert sein.
Das Sport­amt sei ein­zu­bin­den, um mit die­sem kon­kre­te Zah­len zu er­mit­teln. Auch stehe zu über­le­gen, wie drin­gend er­for­der­lich die Räume für VHS-​Kurse und das Ver­eins­le­ben seien.

Mitteilungen

Be­zirks­bür­ger­meis­ter Igel teilt mit:
 
Unebenheiten in der Seewaldstraße
In Bezug auf die An­fra­ge aus der Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de vom 10.04.2019 wegen der Un­eben­hei­ten in der See­wald­stra­ße läge eine Ant­wort vom Amt für Tief­bau, Grün­flä­chen und Um­welt vor. Die Stra­ßen­be­schaf­fen­heit der See­wald­stra­ße sei zwi­schen­zeit­lich über­prüft wor­den. Die Ur­sa­che der Un­eben­hei­ten wäre be­dingt durch einen alten Lei­tungs­gra­ben vor dem Ge­bäu­de Nr. 8, der sich im Laufe der Zeit ge­setzt habe. Die Tech­ni­schen Be­triebs­diens­te seien nun be­auf­tragt einen Aus­gleich durch Asphal­tie­rung vor­zu­neh­men.

Sanierung und Erweiterung des Radwegs

Auf den An­trag aus der öf­fent­li­chen Be­zirks­ge­mein­de­rats­sit­zung vom 10.04.2019 zur Sa­nie­rung und Er­wei­te­rung des Rad­wegs von der Teu­fels­brü­cke bis Ein­mün­dung Ro­sen­bach sei eine Ant­wort des Amts für Tief­bau, Grün­flä­chen und Um­welt, Ab­tei­lung Straßen-​​​​ und Bau­werks­un­ter­hal­tung ein­ge­gan­gen. Beim vor­be­zeich­ne­ten Weg hand­le es sich um einen Fuß­weg mit dem Zu­satz für Rad­be­nut­zung. Eine Min­dest­nutz­brei­te von 2,50 m sei von Nöten, wenn dem An­trag des Gre­mi­ums auf Aus­bau statt­ge­ge­ben würde. Dazu müsse der Weg aus dem 10 m brei­ten Ge­wäs­ser­schutz­strei­fen ab­ge­rückt wer­den und ein Grund­er­werb auf ge­sam­ter Stre­cke wäre er­for­der­lich. 
Die An­he­bung des Stan­dards die­ses Weges sei nicht vor­ge­se­hen, er werde je­doch wei­ter­hin zur Wah­rung des Be­stands in ver­kehrs­si­che­rem Zu­stand ge­hal­ten.

Vorgutachten Neubaugebiet

Die Vor­gut­ach­ten be­züg­lich des Neu­bau­ge­biets seien in­zwi­schen auf den Weg ge­bracht und in vol­lem Gange. Erst mit den vor­lie­gen­den Er­geb­nis­sen könne be­ur­teilt wer­den, ob das ge­plan­te Neu­bau­ge­biet rea­li­sier­bar wäre. Der Vor­sit­zen­de bit­tet das Gre­mi­um an die­ser Stel­le, nach der Kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung erste Ge­sprä­che mit Herrn Ober­bür­ger­meis­ter Keck zu füh­ren.

Kinderbücherregal

Das Kin­der­bü­cher­re­gal, das neu in der Herzog-​​​​Ulrich-​​​Halle ein­ge­rich­tet wer­den soll, er­fah­re Un­ter­stüt­zung durch das Ge­bäu­de­ma­nage­ment.

Kabelverlegung in der Seewaldstraße

In der See­wald­stra­ße wür­den der­zeit neue Kabel ver­legt.

Einwohnerfragen

Es lie­gen keine Fra­gen oder An­re­gun­gen vor.

Anfragen, Anträge, Sonstiges

Be­zirks­bür­ger­meis­ter Igel be­dankt sich sehr herz­lich für die ver­gan­ge­nen zwei

Amts­pe­ri­oden,

 in wel­chen er stets Un­ter­stüt­zung vom Gre­mi­um er­fah­ren und Gehör ge­fun­den habe.
Auch der Pres­se­ver­tre­te­rin und allen Ein­woh­nern gelte sein Dank für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für die Mit­hil­fe in vie­len Be­rei­chen sei­ner Tä­tig­keit, ohne die viele Vor­ha­ben kaum um­setz­bar ge­we­sen wären.

Für das Be­zirks­amt Rei­chen­eck
Da­nie­la Kaupp
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