Kurzprotokoll der öffentlichen Sitzung vom 29.07.2025

Nachfolgend erhalten Sie eine Zusammenfassung der öffentlichen Sitzung

am Dienstag, 29.07.2025, 19:30 Uhr bis 20:10 Uhr

im Rathaus Rommelsbach, Sitzungssaal, Bei der Kirche 10, 72768 Reutlingen

Einwohnerfragestunde

Ein Bürger hat erfahren, dass es in der Schweiz auch in kleinen Orten ein Krisenmanagement gibt, bei dem die Bürger im Ort Aufgaben zugeteilt bekommen und fragt nach, ob es einen solchen Krisenplan auch in Rommelsbach gibt.

Die Vorsitzende erklärt, dass es nach ihrem Kenntnisstand einen Krisenplan für Reutlingen gibt aber nicht speziell für Rommelsbach. Sie wird sich aber erkundigen.

BezGR Raiser antwortet, dass die Strukturen in Reutlingen komplett andere sind. In diesen Strukturen ist es nicht angedacht, dass Bürger Aufgaben übernehmen. Der Krisenstab ist die Feuerwehr und das THW die im Krisenfall alles koordinieren.

Ein Bürger möchte wissen, warum der provisorische Gehweg Lange Äcker / Alemannenstraße, der während der Zeit, als dort die Umleitung eingerichtet wurde aufgebaut war, wieder abgebaut wurde.

Die Vorsitzende antwortet, dass der Bezirksgemeinderat einen Antrag auf den Erhalt des Gehwegs gestellt hat. Allerdings wären dann Grundstückskäufe notwendig gewesen und der Antrag wurde auf Grund der Kosten abgelehnt.

Ein Bürger fragt nach, wie weit die Entwicklung der Grundstücke Ecke Kniebisstraße / Kirrlestraße sind.

Die Vorsitzende erläutert, dass die GWG zur Zeit eine Machbarkeitsstudie erstellt. Sobald diese fertig ist, wird sie öffentlich vorgestellt.

Ein Bürger hat festgestellt, dass die GWG in Rommelsbach einige Häuser verlottern lässt. Bei vielen im Eigentum der GWG Häuser wären dringend Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Die Vorsitzende sagt, dass es bei der GWG bekannt ist, dass es einen hohen Sanierungsstau gibt. Die Vorsitzende wird dieses Anliegen an die GWG weitergeben.

Herr Jakob fragt nach dem Sachstand Baugebiet Gassenäcker.

Die Vorsitzende erklärt, dass man abwarten muss. Sobald es Neuigkeiten gibt, wird es eine öffentliche Veranstaltung geben, bei der alles vorgestellt wird.

Herr Jakob möchte wissen, welches Wasser aus den Wasserpumpen bei den Spielplätzen kommt.

Die Vorsitzende geht davon aus, dass es sich um Leitungswasser handelt.

Mitteilungen

Die Vorsitzende gibt bekannt, dass in der letzten nichtöffentlichen Sitzung von drei Baugesuchen zustimmend Kenntnis genommen wurde.

Die Vorsitzende teilt die Antworten auf Anfragen aus dem Bezirksgemeinderat mit.

  • Anfrage BezGR Leitenberger bzgl. Parkplatz Kniebisstraße/Egertstraße:Die Kosten beliefen sich auf 9000,00 € die vom Amt 66 bezahlt wurden. Es wurde desweiteren festgestellt, dass bei der großen Anzahl von Pflegeobjekten die Bezirksgemeinderäte nicht immer vollumfänglich informiert und angehört werden können.Die Vorsitzende ist der Meinung, dass der Bezirksgemeinderat informiert werden muss. Normalerweise hat der Bezirksgemeinderat die größere Ortskenntnis und kann daher Probleme aufzeigen zumal gerade in dieser Angelegenheit ein Ortstermin mit dem Bezirksgemeinderat stattgefunden hat, bei diesem wurde zugesagt, dass der Bezirksgemeinderat einbezogen wird in die Gestaltung dieser Fläche.BezGR Leitenberger hat festgestellt, dass der Pflegezustand von dem neu gerichteten Parkplatz furchtbar ist.
  • Anfrage BezGR Raiser bzgl. Spielplatz „Bei der Linde“. Der zuständige Forsthof wurde gebeten den Spielplatz zu mähen.Die Vorsitzende musste jedoch feststellen, dass nur vereinzelt gemäht wurde und nicht die ganze Fläche.BezGR Kern denkt, dass es Mähkonzepte gibt, dass das Gras länger stehen gelassen wird. Er ist der Meinung, dass das Mähkonzept auf anderen Flächen gemacht werden sollte und nicht auf dem Spielplatz.
  • Anfrage Bezirksgemeinderat bzgl. Falschparker. Das Amt für öffentliche Ordnung, Vollzugsdienst, hat zugesagt die angesprochenen Parkplätze regelmäßig zu kontrollieren.
  • Anfrage BezGRin Löffler bzgl. Schäden an der alten Aussegnungshalle.Es wurde mitgeteilt, dass die Schäden bereits seit einiger Zeit beseitigt wurden. Es wurde lediglich vergessen das Bezirksamt zu informieren.
  • Anfrage BezGR Raiser zum Spielplatz „In der Braike“.Der Spielplatz ist in der Zwischenzeit offen und auch die Wasserpumpen laufen.
  • Anfrage BezGR Kern bzgl. Stehlen auf dem Friedhof Rommelsbach.Die Vorsitzende teilt mit, dass dieser Punkt mit dem Friedhofsplan besprochen wird.

Die Vorsitzende verliest ein Schreiben einer Anwohnerin der Kniebisstraße. In dem Schreiben wird beantragt, dass in der Kniebisstraße ein LKW Durchfahrtsverbot ausgesprochen wird. Außerdem spricht sie nochmals die Problematik der Fahrradfahrer in der Kniebisstraße an.

BezGR Leitenberger erinnert, dass er bereits mehrmals beantragt hat, dass beim Ortseingang Rommelsbach, hinter den Häuser, auf städt. Grund 120 m Fahrradweg gebaut werden könnte, sodass die Radfahrer nicht über die Kniebisstraße fahren, sondern über die Darrenstraße Richtung Ortsmitte.

Anfragen und Anträge

BezGR Leitenberger hat festgestellt, dass das Straßenbegleitgrün und auch die Inseln nicht bzw. sehr schlecht gemäht wurden. Er beantragt, dass nachgebessert wird.

BezGR Leitenberger hat in der Zeitung gelesen, dass die Aichtalbrücke neu gebaut wird. Die B312 wird deshalb voll gesperrt und der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Baubeginn ist 2028. Herr Leitenberger beantragt beim Regierungspräsidium zu klären, dass Rommelsbach rechtzeitig über die Umleitungsregelungen informiert wird.

BezGR Leitenberger hat bemerkt, dass die Parkplätze an der Straße rund um das Kinderhaus In der Braike mit Anhängern und Wohnwägen voll zugeparkt sind. Er hat bereits beantragt, dass dort die Parkdauer eingeschränkt wird, damit die Eltern dort  kurz parken können und ihre Kinder aussteigen lassen können.

BezGR Raiser musste feststellen, dass auf den städt. Grundstücken Ecke Kniebisstraße/ Kirrlestraße immer wieder Müll abgeladen wird. Er beantragt, dass die Stadtreinigung  dort aufräumt. Auch vor dem Haus Kniebisstraße 14 liegt seit Monaten Müll.

BezGR Raiser ist der Meinung, dass man für die E-Scooter ein Konzept entwickeln sollte, damit diese nicht überall herumstehen und liegen. Man sollte auch an ältere und blinde Mitbürger denken, die über gedankenlos abgestellte E-Scooter oder E-Fahrräder stolpern. Es gibt Konzepte, bei denen die Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Stellflächen abgestellt werden könne, ansonsten können die Nutzer sich nicht ausloggen. Man muss auf die Firmen zugehen, damit diese gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Konzept erarbeiten.

BezGR Raiser erläutert, dass er vor kurzem am neuen Parkplatz der Firma Romina vorbeigefahren ist. Der Parkplatz wird noch immer als Lagerplatz für Leergut genutzt. Außerdem musste er feststellen, dass die komplette Straße wegen einer Veranstaltung im SG-Sportheim zugeparkt war, was besonders im Kurvenbereich sehr gefährlich war. Er beantragt, dass im Kurvenbereich beim SG-Sportheim ein Parkverbot ausgewiesen wird.

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