Veranstaltung

Repression und Verfolgung homosexueller Männer in Württemberg mit Beispielen aus Reutlingen

Mo, 25. Januar 2021
20:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Karl-Heinz Steinle, Berlin
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Beschreibung
Im Zuge der Reichsgründung 1871 wird in Württemberg der Strafrechtsparagraf 175 eingeführt. Er kriminalisiert männliche Homosexualität, oft auch diejenigen, die heute als Transgender bezeichnet werden. Der Paragraf bestimmt über 120 Jahre die Lebenswelten vieler Menschen: 1935 von den Nationalsozialisten verschärft, wird er erst 1994 abgeschafft. Der Referent gibt einen Überblick über die Wirkungsgeschichte des Paragrafen im NS- und Nachkriegsdeutschland und stellt Biografien von Betroffenen mit Reutlingen-Bezug vor.
 
Karl-Heinz Steinle arbeitet als Historiker für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Berlin und die Forschungsprojekte „Lebenswelten, Repression und Verfolgung von LSBTTIQ in Baden und Württemberg im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik“ der Universität Stuttgart sowie „Queer durch Tübingen“ des Stadtarchivs Tübingen.
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Veranstaltungsort
Der Vortrag wird ausschließlich im Livestream über „Zoom“ übertragen. Anmeldungen sind ab sofort bei der Volkshochschule per Telefon (07121/336121) oder per E-Mail (info@vhsrt.de) möglich.
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Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein
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