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Gleichstellung von Frau und Mann

  • Wir sind bemüht, so weit wie möglich geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden. Wo uns dies nicht gelingt, haben wir zur besseren und schnelleren Lesbarkeit des Textes die männliche Form verwendet. Natürlich gilt in allen Fällen jeweils die weibliche und männliche Form. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Baugenehmigung beantragen

Die Errichtung und der Abbruch baulicher Anlagen bedürfen im Regelfall der Baugenehmigung, soweit nichts anderes bestimmt ist. Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens prüft die Baurechtsbehörde die Zulässigkeit des geplanten Vorhabens in Bezug auf die öffentlich-rechtlichen Vorschriften.

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Formulare
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Voraussetzungen
Es muss sich um ein genehmigungspflichtiges Vorhaben handeln
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Verfahrensablauf

Sie benötigen den Vordruck "Antrag auf Baugenehmigung" und die sonstigen Bauvorlagen. Das Formular erhalten Sie im Servicebereich des Bürgerbüros Bauen, Zimmer 407 oder zum Herunterladen am Ende dieser Seite über untenstehenden Link.

Der Bauantrag muss vom Bauherrn und vom Entwurfsverfasser (in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur), die Bauvorlagen nur vom Entwurfsverfasser unterschrieben werden. Die von einem Sachverständigen erstellten Bauvorlagen müssen von diesem unterschrieben sein.

Die Baurechtsbehörde prüft innerhalb von zehn Arbeitstagen, ob die Bauvorlagen vollständig sind und welche anderen Ämter und Dienststellen am Verfahren beteiligt werden müssen. Sind die Bauvorlagen unvollständig, teilt Ihnen die Baurechtsbehörde mit, welche Ergänzungen erforderlich sind. Sind die Bauvorlagen unvollständig, kann das Verfahren nicht gestartet werden.

Die Eigentümer der an das Baugrundstück angrenzenden Grundstücke (Angrenzer) werden innerhalb von fünf Arbeitstagen ab dem Eingang der vollständigen Bauvorlagen benachrichtigt. Damit erhalten sie die Gelegenheit innerhalb von vier Wochen Einwendungen zu dem Bauvorhaben vorzubringen. Eigentümer benachbarter Grundstücke, die nicht direkt an das Baugrundstück angrenzen (sonstige Nachbarn), können ebenfalls benachrichtigt werden.

Sobald die Bauvorlagen vollständig sind, prüft die Baurechtsbehörde den Bauantrag auf Übereinstimmung mit den öffentlich-rechtlichen Vorschriften und hört diejenigen Fachämter an, deren Aufgabenbereich berührt wird. Wenn sämtliche Stellungnahmen vorliegen und der Bauantrag geprüft wurde, erfolgt die Entscheidung, das heißt die Baugenehmigung wird erteilt oder der Bauherr erhält die Rückmeldung, dass der Antrag nicht genehmigungsfähig ist oder nur mit Änderungen Aussicht auf Genehmigung besteht.

Mit der Ausführung des Vorhabens darf erst begonnen werden, wenn die Baugenehmigung vorliegt und der Baufreigabeschein, der sogenannte "Rote Punkt", erteilt wurde.

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Erforderliche Unterlagen
  • Antrag auf Baugenehmigung
  • Lageplan ( § 4 LBOVVO)
    Maßstab 1:500 mit zeichnerischem Teil und schriftlichem Teil
  • Bauzeichnungen (§ 6 LBOVVO)
    • Grundrisse, Schnitte, Ansichten im Maßstab 1:100
    • Darstellung baulicher Anlagen, die zu beseitigen sind, in Gelb und neu in Rot; Bestand in Schwarz
  • Baubeschreibung (§ 7 Abs. 1 LBOVVO) mit Stellplatznachweis
  • Betriebsbeschreibung bei gewerblichen Bauvorhaben (§ 7 Abs. 2 LBOVVO)
  • Darstellung der Grundstücksentwässerung (§ 8 LBOVVO)
    • Entwässerungslageplan
    • Bauzeichnungen Entwässerungsanlage mit Leitungsführung
  • Statistischer Erhebungsbogen (II.BauStaG, in dreifacher Ausfertigung)
  • Bautechnische Nachweise (§ 9 LBOVVO):
  • Erklärung zur Standsicherheit
    eventuell bautechnische Prüfbestätigung
  • Hinweis: Soweit es sich um ein Gebäude handelt, das nach § 18 LBOVVO bautechnisch geprüft werden muss (in der Regel in Erdbebenzone 3), muss vor Baubeginn die bautechnische Prüfbestätigung von einem zugelassenen Prüfingenieur vorliegen(§ 17 Abs. 2 LBOVV). Die Beauftragung des Prüfingenieurs erfolgt nach Erteilung der Baugenehmigung durch die Baurechtsbehörde.
  • Bauleiterbenennung (§ 2 Abs.1 Ziff. 6 LBOVVO)
  • Technische Angaben Feuerungsanlagen

Es wird empfohlen die Planhefte in mindestens fünfacher oder sechsfacher Ausfertigung vorzulegen, damit das Verfahren zügig durchgeführt werden kann.

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Frist/Dauer

Die Dauer des Verfahrens hängt vom Einzelfall ab, insbesondere davon, wie viel Stellen beteiligt werden müssen und ob die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten sind oder Nachbesserungen erforderlich sind. In der Regel dauert das Verfahren zwischen drei und vier Monaten ab Vollständigkeit der Unterlagen.

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Kosten/Leistung
Baurechtliche Verfahren sind gebührenpflichtig.
Grundlage für die Erhebung und die Berechnung der Baugenehmigungsgebühr ist die Satzung über die Erhebung von Verwaltungs- und Benutzungsgebühren.
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Sonstiges

Die Baugenehmigung erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach der Erteilung der Genehmigung mit der Bauausführung begonnen wird oder wenn die Bauausführung nach diesem Zeitraum ein Jahr unterbrochen worden ist.

Die Geltungsdauer der Baugenehmigung kann auf schriftlichen Antrag um jeweils bis zu drei Jahre verlängert werden.

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Broschüren
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