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  • Einen Großteil der Texte für die Dienstleistungen werden über eine Schnittstelle vom Serviceportal des Landes Baden-Württemberg 
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Gleichstellung von Frau und Mann

  • Wir sind bemüht, so weit wie möglich geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden. Wo uns dies nicht gelingt, haben wir zur besseren und schnelleren Lesbarkeit des Textes die männliche Form verwendet. Natürlich gilt in allen Fällen jeweils die weibliche und männliche Form. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Private Feuerwerke - Ausnahmegenehmigung vom Verbot des Abbrennens beantragen

Nur zum Jahreswechsel (am 31. Dezember und 1. Januar) dürfen Feuerwerkskörper der Klasse II beziehungsweise nach neuer Bezeichnung Kategorie F2 von Privatpersonen über 18 Jahren abgebrannt werden.


An den übrigen Tagen im Jahresverlauf, dürfen Feuerwerke von Personen, die nicht Inhaber einer Erlaubnis oder Befähigungsscheins nach den Vorschriften des Sprengstoffrechts sind, auch anlässlich privater Feierlichkeiten nicht abgebrannt werden. Dies gilt auch dann, wenn es sich um eine der nachfolgend genannten Veranstaltungen handelt: 

- Geburtstagsfeiern (auch 18.ter Geburtstag, runde Geburtstage bis 90 Jahre)
- Verlobungen, Hochzeiten, oder Hochzeitstage (bis 65.ter Hochzeitstag)
- Taufen, Geburten
- Abschlüsse, Examina, Ehrungen, oder Verleihungen.


In anderen Fällen - sog. atypischen Ausnahmefällen - kann das Abbrennen eines Kleinfeuerwerkes (Klasse II oder nach neuer Bezeichnung Kategorie F2), nur dann zugelassen werden, wenn auf Grund des

- einzuhaltenden Lärmschutzes oder der
- möglichen Brandgefahr in der Umgebung des Abbrennortes

keine Bedenken bestehen. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung der Ausnahmegenehmigung besteht insoweit nicht.

Hinweis: Privatpersonen dürfen Feuerwerkskörper der Klassen III (Mittelfeuerwerk), IV (Großfeuerwerk) oder T (pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke, Bühnenfeuerwerk) – nach neuer Bezeichnung der Kategorie F3, F4, Bühnenfeuerwerk der Kategorie T2 oder sonstigen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie P2 – nicht abbrennen.
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Mitarbeiter
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Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Erteilung der Ausnahmegenehmigung sind:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • ein begründeter Anlass zum Abbrennen eines Feuerwerkes
    Als begründeter Anlass kommen nur oben genannte atypische Ausnahmefälle in Betracht.
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Verfahrensablauf

Der Antrag muss von einem Pyrotechniker ihrer Wahl gestellt werden.
Anträge von anderen Personen müssen auf Grund des § 23 Abs. 2 der 1. SprengVO zurückgewiesen werden.
Der Pyrotechniker erhält nach Prüfung des Antrags durch das Landratsamt von der Stadt eine Zustimmung zum Abbrand des Feuerwerks.

Der Antragsvordruck zum Abbrand eines Feuerwerks liegt den Pyrotechnikern vor.
Der Antrag muss schriftlich mindestens 4 Wochen vor dem Tage des geplanten Feuerwerks gestellt werden.

Die Ausnahmegenehmigung kann mit Auflagen verbunden werden. Auflagen können beispielsweise sein:

  • Anwesenheit der Feuerwehr beziehungsweise freiwilligen Feuerwehr während des Abbrennens des Feuerwerks
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Erforderliche Unterlagen
Der Pyrotechniker muss mindestens folgende Nachweise vorlegen:
  • ausgefüllter Anzeigevordruck
  • Abbrennplan (zeichnerische Darstellung)
  • Befähigungsschein des ausführenden Pyrotechnikers
  • Sprengstoffrechtliche Erlaubnis des ausführenden Unternehmers
  • Betriebshaftpflichtversicherung
  • weitere Unterlagen über den Zweck des Feuerwerks
Soweit der Pyrotechniker keine Angaben zum Auftraggeber macht, erhält er die Rechnung für die Bearbeitung des Antrags.
Soweit auch eine Gebühr durch das beteiligte Landratsamt festgesetzt wird, wird diese ebenfalls vom antragstellenden Pyrotechniker erhoben.
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Frist/Dauer

Sie sollten den Antrag mindestens vier Wochen vor dem gewünschten Termin stellen.

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Kosten/Leistung
Für die Bearbeitung der Anzeige sowie die erforderliche Überprüfung des Abbrennortes wird dem Auftraggeber des Feuerwerks eine Gebühr in Höhe von 71,- € bis 213,- € in Rechnung gestellt.
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Sonstiges

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ohne entsprechende Genehmigung im Zeitraum vom 2. Januar bis 30. Dezember eines Jahres stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, für die eine Geldbuße verhängt werden kann.

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Rechtsgrundlage
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Zugehörigkeit zu

Stadt Reutlingen

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