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Die Würfel sind gefallen
Gemeinderat mutschelt in der Uhlandhöhe


Kontrovers diskutiert wird dann zwar auch, aber obendrein wird auch schon mal geschwindelt, bis sich sich die Balken biegen.

Können diese Augen lügen? Am Mutscheltag, Reutlingens "Nationalfeiertag", liegt die Antwort auf der Hand: Aber sicher können sie. Und die Fraktionszugehörigkeit spielt dabei überhaupt keine Rolle. Das kommunalpolitische Würfeln ums traditionsreiche Mürbgebäck ist aus dem Sitzungskalender des Gemeinderats längst nicht mehr wegzudenken. Auch diesmal hat sich wieder ein Großteil des Gremiums mit Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Erster Bürgermeisterin Ulrike Hotz, Verwaltungsbürgermeister Robert Hahn und Finanzbürgermeister Peter Rist um zwei große, mit Mutscheln geschmückte Tische in der Gaststätte "Uhlandhöhe" versammelt, um ausnahmsweise mal nicht über städtische Haushaltspositionen, sondern über die "große" und die "kleine Hausnummer" zu verhandeln. Die gut 20 Würfelspiele, die sich um die Mutschel ranken, beherrschen Stadträtinnen und -räte ebenso perfekt wie die Verwaltungsspitze - wer beim Mogeln die Nase vorn hat, lässt sich dabei nicht immer auf den ersten Blick entscheiden. In der "Uhlandhöhe", eine der Reutlinger Hochburgen des traditionellen Mutschelns, ist die kommunalpolitische Würfelrunde in bester Gesellschaft: Auch diesmal haben sich hier wieder hunderte Mitglieder von Reutlinger Vereinen, Verbänden und Freundeskreisen eingefunden, um sich dem Wettstreit um die sternförmige Stadtspezialität zu widmen. Aber auch in vielen anderen Restaurants und Kneipen in der Stadt geht's traditionell an diesem Abend rund.
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