Aktuelles

Newsletter Mai 2020


Veranstaltungen zum Kriegsende 1945


Franzosen in Reutlingen









 
 
Die Ausstellung des Heimatmuseums „Kriegsende! Kriegsende?“ wird, wie schon aus der Presse entnommen werden konnte, auf das kommende Jahr verschoben.
 
Als kleine Erinnerung und auch als Ausblick auf die Ausstellung bietet die städtische facebook-Seite „Geschichtsstunde“ laufend Bilder und Nachrichten des Heimatmuseums und des Stadtarchivs, die über die Entwicklung in jenen Tagen berichten. Die Themen sind:
 
20. April: Besetzung der Stadt
22. April: Erste Verordnungen der Franzosen, Hakenkreuze werden entfernt
24. April: Geiselerschießung
27. April: Französische Besatzung
  1. Mai:  Oskar Kalbfell - Rede auf dem Marktplatz
  4. Mai:  Lebensmittelversorgung
  8. Mai:  Kapitulation
11. Mai:  Haftlager für NS-Täter in Reutlingen
 
Auch auf der Facebook-Seite des Geschichtsvereins unter dem Namen "Reutlinger Geschichtsverein" werden Materialien eingestellt, die an das Kriegsende 1945 erinnern.
 
Die beiden im April und Mai geplanten thematisch dazu passenden Filme in Kooperation mit dem Programmkino Kamino „Drei Tage im April“ (Deutschland 1994) und die bekannte DEFA-Produktion „Die Mörder sind unter uns“ werden ebenfalls im kommenden Jahr nachgeholt.
 
Ebenso erst 2021 wird es nun den Film „Kriegsende 1945 im Landkreis Reutlingen“ von Gerhard Stahl geben, der vorläufig auf den 2. Juli verschoben worden war.



Archive öffnen wieder


Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes in der neuesten Fassung vom 17.04.2020 können Bibliotheken und Archive wieder öffnen. Ganz vorne dran war das Bundesarchiv, das mit seinen Dienststellen in Berlin und Koblenz seit dem 22. April wieder für angemeldete Besucher zugänglich ist. Auch das Stadtarchiv Reutlingen plant ab Mai eine Wiedereröffnung des Lesesaals in eingeschränkter Weise. Bei persönlichen Nutzungen im Lesesaal ist eine telefonische oder schriftliche Anmeldung mit Terminvereinbarung erforderlich. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage des Archivs, die in den nächsten Tagen aktualisiert wird.
www.reutlingen.de/stadtarchiv

Unabhängig von einem persönlichen Besuch sind telefonische und Mailanfragen möglich. Das gilt ebenso für das Kreisarchiv Reutlingen, das bis auf Weiteres nur für telefonische und E-Mailanfragen zur Verfügung steht. Kontakt: Tel. 07121/480-1314, E-Mail: kreisarchiv@kreis-reutlingen.de



Digitale Angebote


Gerade in den Zeiten eingeschränkter Zugangsmöglichkeiten zu öffentlichen Einrichtungen und Ausfällen im Veranstaltungsbetrieb sind digitale Angebote willkommen. Deshalb geben wir einen kurz gefassten Überblick der vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellten Angebote:


Streifzug durch die Stadtgeschichte

Der vom Stadtarchiv herausgegebene „Streifzug“ gibt einen ersten Überblick über die historische Entwicklung von Reutlingen. Eine ausführlichere Fassung kann im Stadtarchiv bestellt werden (Preis 5,00 Euro).
https://www.reutlingen.de/de/Kultur-Bildung/Stadtarchiv/Stadtgeschichte/Streifzug-durch-die-Stadtgeschichte


Reutlinger Burgen

Burgen sind herausragende Elemente unserer gewachsenen historischen Kulturlandschaft. Neben der für Reutlingen besonders wichtigen Achalm gibt es auch in den Bezirksgemeinden etliche Spuren einstiger Adelsburgen von der ottonischen Zeit bis ins ausgehende Mittelalter. Aus einem Projekt der Arbeitsgemeinschaft historisch-kulturelles Erbe im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist die Bearbeitung der acht Reutlinger Burgen und Burgstellen hervorgegangen, die auf dieser Seite im Einzelnen beschrieben werden.
https://www.reutlingen.de/burgen


Reutlingen 1930 bis 1950

Der 1995 erschienene Ausstellungskatalog, ein Grundlagenwerk zur Stadtgeschichte zwischen Weimar und der Bundesrepublik, steht als PDF auf der Seite Stadtgeschichte zum Download bereit.
https://www.reutlingen.de/de/Kultur-Bildung/Stadtarchiv/Stadtgeschichte


Findbücher des Stadtarchivs

Seit 2015 werden Findbehelfe des Stadtarchivs im Portal „Findbuch.Net“ onlinezugänglich gemacht. Hervorzuheben ist der Bestand „A 2 Reichsstädtische Urkunden und Akten“, der 2014/15 über ein DFG-gefördertes Retrokonversionsprojekt digitalisiert wurde, sowie aus neuerer Zeit der Bestand „Z 4 Freie Presse", wo Scans der erhaltenen Ausgaben dieser sozialdemokratischen Zeitung der Kaiserzeit und der Weimarer Republik eingesehen werden können. Seit Sept. 2017 folgten u.a. die Register zu den Inventuren und Teilungen des 19. Jahrhunderts mit der Nennung von rund 23.000 Reutlinger Bürgerinnen und Bürgern, die Findbücher der Gemeindearchive Reutlinger Bezirksgemeinden sowie eine Auswahl von Nachlass- und Sammlungsbeständen.
https://www.upload.stadtarchiv-reutlingen.findbuch.net



Unbekannte Fotos

In historischen Bildbeständen des Stadtarchivs gibt es eine ganze Reihe von Aufnahmen, zu denen genauere Angaben fehlen. Hier hoffen wir auf Ihre Mithilfe. Das Stadtarchiv ist für jeden Hinweis zur Identifizierung von Orten, Ereignissen und Personen dankbar. Sie haben die Möglichkeit, über ein Online-Formular Hinweise zu einem von Ihnen identifizierten Foto zu geben.
https://www.reutlingen.de/unbekannte-fotos

 

Reutlinger Reformationsakten online

Die Reichsstadt Reutlingen gehört zu den ersten reformatorischen Orten in Südwestdeutschland. Das Stadtarchiv hat die einstigen städtischen "Reformationsakten" aus verschiedenen Archiven und Bibliotheken wieder zusammengeführt und stellt diese hier online zur Verfügung.
https://www.reutlinger-reformationsakten.findbuch.net



Bibliothekskatalog des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv unterhält als zentrale Dokumentationsstelle und Forschungseinrichtung zur Reutlinger Stadtgeschichte eine gut sortierte regionalgeschichtliche Bibliothek mit über 10.000 Bänden und verwahrt auch die Bibliothek des Reutlinger Geschichtsvereins mit vielen einschlägigen landeskundlichen Zeitschriftenreihen.
https://swb.bsz-bw.de/DB=2.376



Reutlinger Geschichtsblätter online (derzeit Jge. 2010–2016)

Seit 1890 gibt der Verein – inzwischen gemeinsam mit dem Stadtarchiv – die „Reutlinger Geschichtsblätter" heraus, die zu den angesehensten landesgeschichtlichen Zeitschriften zählen. Sie erscheinen jährlich in gedruckter Form und enthalten Quellenmaterialien, neue Forschungen und historisch-kulturgeschichtliche Beiträge über Reutlingen und seine Region. Die Onlinepublikation erfolgt nacheilend in einem Abstand von drei Jahren nach Erscheinen der gedruckten Ausgabe auf der Publikationsplattform der Universitätsbibliothek Tübingen.
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/81993




Betrieb der Geschäftsstelle

Aus der Presse und über weitere Medien erfahren Sie laufend etwas zu Einschränkungen im öffentlichen Leben, um Ansteckungsgefahren zu vermindern. Deshalb bittet auch die Geschäftsstelle, von nicht unbedingt notwendigen Besuchen bis auf weiteres abzusehen. Selbstverständlich sind wir per E-Mail und telefonisch nach wie vor uneingeschränkt erreichbar.
 
 
 
 
 
 
Geschäftsstelle des Reutlinger Geschichtsvereins
Kontakt
Tel.: 07121/303-2386
E-Mail: geschichtsverein@reutlingen.de
 

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