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Mit digitaler Technik den Temposündern auf der Spur


Die Verkehrssicherheit steht im Vordergrund, so Ordnungsamtsleiter Reinhold Bantle bei der Vorstellung des neuen Fahrzeugs für die Geschwindigkeitsmessung. Jeder vierte Unfall passiert wegen überhöhter Geschwindigkeit, so der Experte und deshalb werden die zwei mobilen Messanlagen, die bei der Stadtverwaltung im Einsatz sind auch an Stellen aufgebaut, an denen immer wieder Unfälle auftreten oder Unfallgefahr herrscht. Aber nicht nur mahnende Worte hatte Reinhold Bantle parat: „Von den jährlich 930.000 Fahrzeugen, die bei den Tempomessungen gezählt werden, sind 27.000 sogenannte Temposünder. Denen geht es jetzt mit modernster Technik an den Kragen.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes beim justieren der Geräte Der rote Kleinbus ist mit neuester Technik ausgestattet: ein Sensorgerät, zwei Blitzgeräte und zwei Kameras gehören zur neuen Ausstattung. Zwei Laptops lassen eine schnelle Auswertung der Blitz-Bilder zu. Insgesamt 120.000 Euro kostet die neue Ausstattung, die durch die digitale Aufnahmen nicht nur schärfere und bessere Fotos liefert, sondern auch eine schnellere Auswertung ermöglicht. Jetzt wird nicht mehr gewartet bis der Film voll ist, sondern die Fotos können sofort ausgewertet werden und dann ist das Verwarnungs- oder Bußgeld fällig.

 

Mit dieser Technik können bis zu vier Fahrspuren gleichzeitig kontrolliert werden. Durch den besseren Sensor auf einer Seite der Straße ist eine einfachere und schneller Justierung für die Ordnungsamts-Mitarbeiter möglich. Dadurch können aber auch die eiligen Motorradfahrer nicht mehr entwischen, denn die Kameras machen von vorne und hinten Fotos. Im Laufe des Jahres wird ein weiterer Messwagen, der in die Jahre gekommen ist, ausgetauscht.

Der neue mobile Geschwindigkeitsmesswagen mit seiner Crew

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