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Ein offenes Ohr für Jugendliche - auch in der Krise


Von den Folgen und aktuellen Einschränkungen durch Corona sind junge Menschen ebenso betroffen wie ältere, aber insbesondere junge Menschen verfügen noch nicht immer über eine entsprechende Bewältigungsstrategie. Dabei begegnen uns in der Kinder- und Jugendarbeit zum Beispiel die Sorge der Besucher*innen um einen adäquaten Schulabschluss oder um die Ausbildungsstelle, der Frust darüber, dass Begegnungen untereinander eingeschränkt sind, Streit, Konflikte und Ängste zu Hause. Die Offene Kinder -und Jugendarbeit trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendliche diese Bewältigungsstrategien erproben und erlernen können.
 
Auch die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit mussten während des ersten Lockdowns im Frühjahr geschlossen werden. In dieser Zeit wurde der Kontakt zu den Besucher*innen durch soziale Medien und Online-Angebote sowie im Rahmen von Einzelkontakten aufrechterhalten.
Nach der ersten Lockerung im Anschluss an diesen Lockdown setzt auch die Offenen Kinder- und Jugendarbeit die nun seit dem 2. November 2020 aktuell verschärften Regeln um und trägt so zur Eindämmung der Pandemie bei.

Jugendarbeit in prekären Zeiten besonders wichtig

Das Positive ist, dass der Lockdown gezeigt hat, wie wichtig die Kinder- und Jugendarbeit bei der Entwicklung junger Menschen ist, sodass es bisher zu keiner erneuten Schließung unserer Jugendtreffs und Jugendhäuser durch die Landesregierung kam. Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die in den Jugendtreffs und Jugendhäusern in Reutlingen vorgehalten werden, sind gerade in dieser prekären Zeit besonders wichtig. Auf der Grundlage der Corona-Verordnung Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit des Landes und Einhaltung von Hygienekonzepten und Zugangsmodalitäten für die Einrichtungen ist ein verantwortlicher Rahmen geschaffen, in dem Begegnung und Austausch möglich ist. Die Mitarbeiter*innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen und unterstützen bei besonderen Herausforderungen.

Die Besucher*innen übernehmen dabei ebenso wie die Mitarbeiter*innen gemeinsam Verantwortung dafür, dass diese Vorgaben umgesetzt und eingehalten werden. Und in den Fällen, in denen dieses schwierig ist und zu Kontroversen führt, entstehen Austausch und Diskussionen.
 
Denn gerade die gemeinsame Verständigung über Meinungsverschiedenheiten ist der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wichtig und trägt dazu bei, sich kritisch und konstruktiv mit den, ihnen betreffenden Themen und Fragen auseinanderzusetzen.
Mit den Angeboten der Offenen Kinder und Jugendarbeit bietet die Offenen Kinder- und Jugendarbeit einen Raum, in dem die jungen Menschen eingeladen und aufgefordert werden, sich mit den Konsequenzen ihres Handelns aktiv auseinander zu setzen, Verantwortung zu übernehmen, Engagement zu zeigen und konstruktiv dazu beizutragen, dass wir diese besondere Zeit gemeinsam bewältigen.
 
Die Jugendtreffs und Jugendhäuser sind Orte, in denen sie ihre Sorgen und Nöte aussprechen und sie trotz der aktuellen Einschränkungen jung sein und sich entwickeln können.
In diesem Sinn ist die Kinder- und Jugendarbeit in Reutlingen

LAUT & STARK:

Laut. Stark! wie „hier hört mir jemand zu“
Laut. Stark! wie „hier lerne ich, hörbar und klar für mich einzustehen“
Laut. Stark! wie „gemeinsam sind wir stark“
Laut. Stark! wie „hier bekomme ich eine Stimme“
Laut. Stark! wie „hier ändert meine Stimme etwas“
Laut. Stark! wie „hier muss ich mich nicht unauffällig verhalten “
Laut. Stark! wie „hier darf ich mich ausleben – auch ohne viel Taschengeld“
Laut. Stark! wie „hier werde ich wahrgenommen“
Laut. Stark! wie „echt stark. Hier ist immer was los“
Laut. Stark! wie „hier darf ich die Regeln mitdefinieren“
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