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Ein Kranz zum 174. Todestag Friedrich Lists


Vor 174 Jahren sei List auf traurige Weise in Kufstein aus dem Leben geschieden. Sein unermüdlicher Einsatz für die Schaffung eines gemeinsamen deutschen Wirtschaftsraums, seine visionären Gedanken für ein deutsches und europäisches Eisenbahnnetz sowie seine bis heute nachwirkenden wirtschaftspolitischen Ideen aber noch immer sehr lebendig, so der Oberbürgermeister. Lists Laufbahn habe vor ziemlich genau 200 Jahren hoffnungsvoll begonnen. 1820 zog der junge Professor als Abgeordneter der Stadt Reutlingen in den württembergischen Landtag ein. "Mit großem Elan und unerschrocken, wie man es eben von List kannte, machte er sich an die Arbeit", so Keck, "die Zuspitzung seiner liberalen Forderungen in der 'Reutlinger Petition' 1821 sollten ihm dann jedoch Verfolgung und Gefängnis einbringen."

Der Liederkranz sei maßgeblich an der Finanzierung und Planung des 1863 eingeweihten List-Denkmals beteiligt gewesen und habe stets eine aktive Rolle beim List-Gedenken gespielt, resümierte der Rathaus-Chef: "Wir hoffen alle, dass das Gedenken zum 175. Todestag im kommenden Jahr wieder mit mehr Teilnehmenden stattfinden kann."

Oberbürgermeister Thomas Keck und Janna Schreiber bei der Kranzniederlegung
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