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Zusammen für den Erfolg der Künstlichen Intelligenz im Land: Regionen Stuttgart, Karlsruhe und Neckar-Alb reichen gemeinsame Bewerbung für „Innovationspark KI Baden-Württemberg“ ein


Die Regionen Neckar-Alb, Stuttgart und Karlsruhe haben jetzt gemeinsam die Eckpunkte für ihre Bewerbung beim Landes-Wettbewerb „Innovationspark KI Baden-Württemberg“ eingereicht. Jede der drei Regionen kann große wissenschaftliche und wirtschaftliche Stärken sowie Potenziale im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) vorweisen. Die Regionen wollen ihre Kompetenzen bündeln, gemeinsam ein KI-Ökosystem schaffen, sich als optimaler Standort eines Innovationsparks für Künstliche Intelligenz präsentieren und Baden-Württemberg in der KI stärken. 
In den jetzt eingereichten Eckpunkten werden Inhalte, Flächen und die Finanzierung des Vorhabens dargelegt und gezeigt, dass die Mindestanforderungen des Landes-Wettbewerbs alle erfüllt werden können: Die Regionen bieten hervorragende Voraussetzungen, um Baden-Württemberg mit einem Innovationspark überregional und international erfolgreich zu positionieren. 

Ein „Innovationspark KI“ im Herzen Baden-Württembergs
Entstehen soll im Zentrum Baden-Württembergs eine europaweit einzigartige KI-Innovationsinfrastruktur, in der Unternehmen in Kooperation mit Wissenschaft, Gesellschaft und der öffentlichen Verwaltung KI-Anwendungen, Produkte und Geschäftsmodelle entwickeln, erproben und international vermarkten können. Die Partner wollen diese innovative Zusammenarbeit durch die Gründung einer Genossenschaft unterstreichen.

„Die Stadt Reutlingen beteiligt sich an diesem einzigartigen Konsortium mit einer Teilfläche von RTunlimited, dem ehemaligen Betz-Areal. Auf dem einstigen Speditionsgelände war von Anfang geplant, Unternehmen aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart Production und KI Anwendungen anzusiedeln. Mit der Übertragung der Grundstücke auf die städtische Tochter GER Gewerbeimmobilien Reutlingen GmbH wurden hier im vergangenen Jahr vom Gemeinderat wichtige Voraussetzungen geschaffen. Ende 2020 konnte auf diesem Areal das Innovationszentrum "Innoport", die Keimzelle für RTunlimited, seinen Betrieb aufnehmen. Der bereits vorliegende städtebauliche Rahmenplan bildet ideale räumliche Voraussetzungen für die Entstehung des angestrebten gemeinsamen KI-Ökosystems.“, so Oberbürgermeister Thomas Keck.

Besonderheiten der gemeinsamen Bewerbung: Experimentierräume und geteilte Daten
Die Stärken der gemeinsamen Bewerbung liegen darin, dass bestehende Organisationen und Aktivitäten vernetzt, gebündelt und gezielt um Neues ergänzt werden. Ein besonderer Vorteil ist das starke Engagement einer Vielzahl von Unternehmen. Das Eckpunkte-Papier sieht vor, dass ein branchenübergreifender, integrierter Experimentier- und Datenraum für KI-Innovationen der neuen Generation entsteht. In vernetzten Testfeldern und Labs werden Entwicklung und Erprobung innovativer KI-Lösungen in realen Umgebungen möglich gemacht. Potenzielle Anwender sowie die interessierte Öffentlichkeit können hier KI-Lösungen erleben. Darüber hinaus können KI-fähige Daten entlang der gesamten Innovationskette gemeinsam generiert und genutzt werden. 
Die drei Regionen versprechen sich von ihrem „Innovationspark KI Baden-Württemberg“ internationale Strahlkraft mit der Talente, Start-ups und Investitionen angezogen werden. Der Innovationspark wird eigenständige inhaltliche Beiträge für europäisch souveräne, nachhaltige und sichere KI-Technologien für Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und öffentliche Hand liefern.

Einreichung im Rahmen des Landes-Wettbewerbs „Innovationspark KI Baden-Württemberg“
Die Einreichung der Partner erfolgte für den Landes-Wettbewerb „Innovationspark KI Baden-Württemberg“: Das Land Baden-Württemberg plant die Errichtung eines Innovationsparks für Künstliche Intelligenz. Dabei handelt es sich um die größte Einzelmaßnahme der Landesregierung zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte. Mit dem KI-Park sollen konjunkturelle Impulse gesetzt und die Zukunftsfähigkeit des Landes gestärkt werden. 

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