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Innovationen: Land stärkt GreenTechs


Das Innovationslabor der Landesregierung und die Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz haben sich mit Start-ups und Kapitalgebern über die Perspektiven für baden-württembergische GreenTechs ausgetauscht.

Beim „GreenWine“ tauschten sich Anfang Dezember das Innovationslabor der Landesregierung (InnoLab_bw) und die Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz mit Start-ups und Venture Funds zu den Perspektiven für GreenTechs aus.
Statt des sonst vorweihnachtlichen Glühweins fanden sich beim „GreenWine“ vier Start-ups und zwei Kapitalgeber sowie Vertreterinnen aus Wirtschafts- und Umweltministerium zusammen, um in lockerer Runde über die Perspektiven für baden-württembergische GreenTechs zu diskutieren.

Austausch mit Start-ups und Kapitalgebern zu GreenTechs


Im ersten Teil des Formats stand das gegenseitige Kennenlernen von Start-ups und Kapitalgebern im Mittelpunkt. Den Start der Vorstellungsrunde machte das aus Reutlingen stammende Start-up Xylene und stellte dar, wie es mittels Blockchain und Satellitentechnologie für mehr Transparenz in globalen Lieferketten sorgt. Im Anschluss präsentierte das Weinsberger Withoutme die Idee einer plastikfreien Wertschöpfungskette mittels wiederbefüllbarer Edelstahlbehälter für Shampoo. Restado, das in der Landeshauptstadt Stuttgart ansässig ist, präsentierte seine digitale Lösung zur Beschaffung von zirkulären Baumaterialien. Zuletzt stellte Recyda aus Freiburg ihre Software zur internationalen Prüfung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen vor, bevor der High-Tech Gründerfonds und 4L.vision ihre jeweiligen Investitionsschwerpunkte präsentierten.

Weitere Veranstaltungsformate werden gebraucht


Im Folgenden fand ein reger Austausch über das GreenTech Ökosystem in Baden-Württemberg statt. Dabei konnte beispielsweise festgehalten werden, dass das Land Baden-Württemberg schon einige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Start-ups vor allem in der Gründungsphase bereitstellt. Auch gibt es bereits sehr gute Veranstaltungen, um die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure zu unterstützen. An dieser Stelle waren sich die Start-ups jedoch einig, dass weitere solche Veranstaltungsformate gebraucht werden, um eine noch stärkere Vernetzung zu etablieren, da es für Start-ups oft sehr schwierig ist, Kontakte, beispielsweise zur Verwaltung, zu knüpfen. Darüber hinaus stellen bürokratische Hürden bei Zulassungsfragen einige Start-ups vor Herausforderungen. Abschließend konnte zudem festgehalten werden, dass es in sämtlichen Themenbereichen wichtig ist, möglichst alle Akteure an einen Tisch zu bringen, denn nur so können Herausforderungen umfassend angegangen werden. Genau dieses Anliegen werden das InnoLab und die Landesministerien weiter verfolgen.
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Redakteur / Urheber
Staatsministerium Baden-Würrtemberg
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