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Breitbandausbau im Land ist ein Erfolg


„Die Versorgung der Menschen und unserer Wirtschaft mit schnellem Internet ist die größte Infrastrukturaufgabe unserer Zeit. In den vergangenen fünf Jahren haben wir enorm investiert und erzielen nun rekordverdächtige Erfolge. Wir bringen die besten Internetanschlüsse so schnell es geht überall hin: vom Odenwald zum Bodensee – von der Schwäbischen Alb bis ins Rheintal. Baden-Württemberg kommt damit seinem Ziel, das schnelle Internet dem letzten Schwarzwaldhof zu bringen, immer näher. Dies belegt der aktuelle Bericht des Bundes zur Breitbandverfügbarkeit in Deutschland“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl. Anlass war die Vorstellung der Zahlen für Baden-Württemberg aus dem aktuellen Breitbandatlas des Bundes gemeinsam mit Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Bund und Land investieren in Breitbandausbau

„Die aktuelle Corona-Krise hat uns allen die Bedeutung einer guten Versorgung mit schnellem Internet vor Augen geführt. Um das digitalpolitische Ziel der Bundesregierung einer flächendeckenden Versorgung Deutschlands mit Gigabitanschlüssen zu erreichen, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Unternehmen, Bund, Ländern und Kommunen nötig. Dort wo der private Ausbau alleine nicht reicht, greift das Förderprogramm Breitband, mit dem der Bund rund 12 Milliarden Euro bereitstellt“, so der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger. „Schon heute schaffen wir mit dem Förderprogramm für 2,5 Millionen Haushalte und über 11.000 Schulen in ganz Deutschland eine Erschließungsperspektive.“

Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl sagte: „Die Breitbandförderung ist zentraler Schwerpunkt der Arbeit der Landesregierung und ein voller Erfolg. Nie zuvor konnten in einer Legislaturperiode mehr Breitbandprojekte gefördert und umgesetzt werden. Insgesamt werden in Baden-Württemberg von 2016 bis zum Ende dieser Legislaturperiode über eine Milliarde Euro allein an Landesgeld in den Breitbandausbau investiert. Seit Beginn der Förderung hat sich die Zahl der bewilligten Anträge auf 2.481 mehr als verdoppelt und die Fördersumme von 81 Millionen Euro auf über eine Milliarde Euro in dieser Legislaturperiode mehr als verzehnfacht. Der Bund unterstützte mit der Bundesförderung bis Ende 2020 den Breitbandausbau in Baden-Württemberg mit weiteren 1,5 Milliarden Euro. Inzwischen kommen die meisten Anträge, die beim Bund gestellt werden, aus Baden-Württemberg.“

Land bei Breitbandversorgung in Spitzengruppe

„Der Ausbau der gigabitfähigen Netze in Baden-Württemberg erfolgt mit großer Dynamik und hat im vergangenen Jahr sehr große Fortschritte gemacht, die unser Land in die Spitzengruppe der Flächenländer katapultiert haben, wie der aktuelle Breitbandatlas belegt. Laut den aktuellen Zahlen verfügen in Baden-Württemberg 93,2 Prozent der Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s. Das bedeutet einen Anstieg von mehr als 20 Prozentpunkten im Vergleich zu 2015 (71,6 Prozent). Im Gigabit-Bereich verzeichnete Baden-Württemberg einen rasanten Anstieg: Zu Beginn der Legislaturperiode hatten 1,4 Prozent der Haushalte einen Gigabit-Anschluss, im Jahr 2020 waren wir bei 55 Prozent, bald werden es noch sehr viel mehr sein. Schon jetzt liegt die Verfügbarkeit von gigabitfähigen Internetanschlüssen in Baden-Württemberg 10 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer“, resümierte Minister Thomas Strobl. „Unsere Rekordinvestitionen in den Glasfaserausbau bringen uns mit großen Schritten unserem Ziel näher, überall im Land schnelles Internet zu haben. Um es zu erreichen, dürfen wir jetzt nicht stehen bleiben. Wir müssen weiter Geld in die Hand nehmen und kräftig investieren“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl abschließend.

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