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Acht Fahrrad-Zählstationen für Reutlingen


Was beim Kfz-Verkehr schon lange gängige Praxis ist, wird nun erstmals für den nicht motorisierten Verkehr in Reutlingen umgesetzt. An der Kreuzung zur Planie in der Charlottenstraße und auf der Fläche vor dem Tübinger Tor sind an den Zählstellen der französischen Firma EcoCounter Displays installiert, auf denen die Zahlen in Echtzeit ablesbar sind. Die übrigen Stationen befinden an den Standorten Unter den Linden, Bellinostraße, Konrad-Adenauer-Straße, Moltkestraße, Hindenburgstraße und Metzgerstraße. Sie sind an den rautenförmigen Einschnitten in der Straßenoberfläche zu erkennen, in denen die zugehörigen Induktionsschleifen verlegt wurden – eine Technik, die beispielsweise auch an Ampeln verwendet wird, um Rotlichtverstöße zu erkennen.

Mithilfe dieser Daten kann die Stadtverwaltung Maßnahmen für den Radverkehr zielgerichteter planen und den Erfolg einzelner Maßnahmen genauer evaluieren. Hierzu werden die acht Zählstellen durch zwei mobile Zähler ergänzt, die für mehrere Wochen oder Monate an verschiedenen Stellen eingesetzt werden und deren Ergebnisse im Anschluss mit dem festen Zählstellennetz verglichen werden können.

Die Daten der Zählstellen können online eingesehen werden. Der Link ist auf www.reutlingen-radelt.de abrufbar.

Die Dauerzählstationen sind Teil des „Maßnahmenpaketes 2020-2022“ der Reutlinger Task Force Radverkehr. Gefördert wird das Zählstellennetz über das Programm „Saubere Luft 2017-2020“ vom Bundesverkehrsministerium im Rahmen des Förderaufrufs „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“.

    Mitarbeiter der Task Force Radverkehr an der Fahrrad-Zählstation am Tübinger Tor

Mitarbeiter der Taskforce Radverkehr am Display der Fahrrad-Zählstation am Tübinger Tor

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