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Impfaktion für Menschen ohne Wohnsitz


Am Ende eines arbeitsreichen Vormittags zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden: Nur eine Handvoll jener, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, überlegten es sich doch noch einmal anders. Alle anderen freuten sich umso mehr über den Piks in den Oberarm: "Viele haben sich bedankt und waren froh über dieses Angebot, weil sie gar nicht gewusst hätten, wo sie sich sonst impfen lassen können", bilanzierte Katrin Hummel, die den Impfstoff mit geübter Hand an den Mann und die Frau brachte. Die Mitarbeiterin der Chirurgie im Klinikum am Steinenberg freute sich ihrerseits, sozial schwächere Mitmenschen unterstützen zu können.

Die Gemeinschaftsaktion der AWO und des städtischen Sozialamts war die Erste, aber sicherlich nicht die Letzte ihrer Art, resümierte Oberbürgermeister Thomas Keck: "Gerade in der Krise ist es wichtig, sich auch um diejenigen zu kümmern, die es ohnehin schon nicht leicht haben." Schließlich können die jährlich rund 200 Klientinnen und 700 Klienten der AWO nicht einfach zu Hause bleiben, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. "Für Menschen, die keinen Wohnsitz haben, ist die derzeitige Situation noch viel belastender als für alle anderen", so Keck.
Impfaktion für Menschen ohne Wohnsitz

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