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Reutlinger Museen öffnen wieder


Im Kunstmuseum Reutlingen/Spendhaus ist nur noch bis inklusive Pfingstmontag die Ausstellung „Urbane Landschaften. Stadt und Architektur in der Kunst auf Papier von Max Beckmann bis Wolfgang Mattheuer“ zu sehen. Bisher nur 10 Tage geöffnet hingegen war die Retrospektive „Jenny Michel. Was bisher geschah: Doors, Windows and Cells“. Auf drei Etagen werden die Collagen, Objekte und Installationen der Berliner Künstlerin im Kunstmuseum Reutlingen | Spendhaus gezeigt. Im Kunstmuseum Reutlingen/Galerie in den Wandel-Hallen ist die Einzelausstellung „Almut Hilf. Die andere Seite betreten“ zu sehen. Ganz neu ist die soeben fertiggestellte Ausstellung des international renommierten Bildhauers Peter Buggenhout „nicht geheuer“ im Kunstmuseum Reutlingen/konkret. Buggenhouts Plastiken bestehen aus weggeworfenen Resten und Abfallstücken, also aus Dingen, die ihre instrumentelle Form in der Vergangenheit verloren und dabei – wie man in der opulenten Überblicksausstellung sehen kann – ein neues Wesen gewonnen haben. Über die Ausstellungen und geplante Veranstaltungen können sich Besucher vor dem Besuch auf der Website des Kunstmuseums informieren: www.kunstmuseum-reutlingen.de Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, Kontaktdaten werden aber erfasst.

Im Naturkundemuseum Reutlingen ist bis 31. Juli die Sonderausstellung "Wildlife Photographer of the Year - Die besten Naturfotos des Jahres". Die Öffnungszeiten über Pfingsten: Samstag 11 bis 17 Uhr, Pfingstsonntag und Pfingstmontag jeweils 11 bis 18.30 Uhr. Der Einlass ist bis auf Weiteres nur mit Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten wie Adresse, Telefon-Nummer, E-Mail für jeweils eineinhalb Stunden möglich. Die Anmeldung kann ausschließlich telefonisch unter der Nummer 0176/83620527 erfolgen. Außerdem beginnt am Samstag die Sonderausstellung "Aus der Zeit gefallen – Kunst aus dem Materialarchiv des Lias epsilon von Barbara Karsch-Chaïeb – Installation, Zeichnung, Video". In den Gesteinsschichten der Erde sind unvorstellbar viel Zeit und Ereignisse manifestiert, die auf Materialien einwirkten, sie veränderten, formten und schließlich zu dem machten, was sie heute sind. Damit setzt sich Barbara Karsch-Chaïeb seit Jahrzehnten künstlerisch auseinander, sammelt verschiedenartige Posidonienschiefer aus dem Vorland der Schwäbischen Alb sowie Erd- und Gesteinspigmente aus aller Welt, um sie für Arbeiten auf Papier und Leinwand zu verwenden. Erinnerung und Zeit sind dabei ihre Themen, aber auch der Eingriff des Menschen in die Erdgeschichte. Denn längst beeinflusst der Mensch ihren weiteren Verlauf. Er wirkt so massiv auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse der Erde ein, dass eine neue erdgeschichtliche Epoche angebrochen ist, das vom Menschen geprägte Anthropozän. Mehr unter /naturkundemuseum

Das Heimatmuseum Reutlingen zeigt bis zum 3. Oktober die neue Sonderausstellung "Kriegsende! Kriegsende? Reutlingen nach 1945". Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Für die Reutlinger Bürgerschaft endeten die Kriegshandlungen bereits am 20. April 1945 mit der Besetzung der Stadt durch französische Truppen. Viele Menschen empfanden dies nicht ausschließlich als Befreiung. Wie würden die Alliierten nach der bedingungslosen Kapitulation mit Deutschland verfahren? Wie würde sich der Alltag gestalten? Die Ausstellung geht der Frage nach, wie lange die Menschen in der Stadt noch mit den Auswirkungen und Folgen des Krieges beschäftigt waren. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Samstag 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr, am Pfingstmontag ist geöffnet. Eintrittskarten können online erworben werden: /heimatmuseum.

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