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Bereit für die digitale Berufswelt


Gruppenfoto der Schülerinnen und Schüler vor dem Innoport Gebäude

Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf, neue Technologien wie die Additive Fertigung (3D-Druck) revolutionieren die industrielle Produktion. "Das Potenzial der Additiven Fertigung hat die Industrie mittlerweile erkannt und setzt diese Technologien vermehrt ein", so der städtische Wirtschaftsförderer Markus Flammer, "einen kleinen Haken gibt es jedoch - den zu erwartenden Fachkräftemangel besonders in diesem neuen Bereich der Fertigungstechnologie".
Und genau hier knüpft das 2009 von Florian Wiest, Geschäftsführer von "Create 3D" und "Create Education", gemeinsam mit Flammer auf die Beine gestellte Projekt "Create Reutlingen" an: "Es zeigt eine neue Lernkultur auf, führt junge Menschen schon frühzeitig an das Ingenieurwesen heran und schult sie in den neuen Denkweisen, die die neuen Technologien mit sich bringen", so Wiest. Das Bildungsprojekt wird seit mehreren Jahren sehr erfolgreich an fünf Reutlinger Schulen durchgeführt, unterstützt wird es von der Stadt Reutlingen, dem Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen, der Initiative Wirtschaft 4.0, digital@bw und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.
An insgesamt elf Nachmittagen erlernten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums ein 3D-CAD-Programm, in dem sie ihren ersten eigenen USB-Stick etwa in Form einer Schachfigur, eines Flugzeugs oder eines Notenschlüssels konstruierten. Dieser wurde mittels 3D-Druck gefertigt und bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Innoport überreicht. Besonderheit in diesem Jahr war, dass das Bildungsprojekts online durchgeführt wurde: 44 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an diesem Nachmittagsangebot auf freiwilliger Basis.

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