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Das Schadstoffmobil tourt wieder


Von Mittwoch, 20. Oktober, bis Samstag, 30. Oktober, ist es wieder so weit: An 18 Standorten im Stadtgebiet und in den Bezirksgemeinden können, jeweils im Zweistundentakt, häusliche Problemstoffe entsorgt werden. Die genauen Termine mit Ortsangabe und jeweiliger Uhrzeit sind im aktuellen Entsorgungskalender zu finden. Auch unter www.tbr-reutlingen.de/schadstoffe sind alle wichtigen Informationen zur Schadstoffentsorgung zu finden.
Die Anlieferungsbedingungen sind der aktuellen Lage angepasst: Wegen der weiterhin geltenden Abstandsregeln darf nur eine Person die Hebebühne des Schadstoffmobils betreten. Kunden können somit nur einzeln bedient werden, was zu längeren Wartezeiten führen kann. Da die Standzeiten des Schadstoffmobils an den einzelnen Standorten eingehalten werden müssen, kann es vorkommen, dass nicht alle Anlieferer bedient werden können. Alternativ zum Schadstoffmobil können Schadstoffe täglich an der Schadstoffsammelstelle des Wertstoffhofs Schinderteich abgegeben werden.
Schadstoffe erkennt man an den sogenannten Gefahrensymbolen (GHS Piktogramme). Darunter finden sich Haushaltsreiniger, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Medikamente, Kosmetika und Klebstoffe, aber auch Farben und Lacke sowie Verdünnungen und Lösungsmittel. Wasserlösliche Farben, wie Kalk-, Latex-, Acryl- und Dispersionsfarbe, sind hingegen keine Schadstoffe. Sofern sie noch flüssig sind, können sie erst eingetrocknet und über den Restmüll entsorgt werden. Brems- und Kühlflüssigkeit sowie Benzin und Heizöl sind wiederum Lösemittelgemische, die beim Schadstoffmobil angenommen werden, Altöl hingegen nicht.
Die Kapazität der Sammeleinrichtung ist auf haushaltsübliche Mengen ausgerichtet: Pro Haushalt ist die Abgabemenge deshalb generell auf maximal 10 Kilogramm bzw. 10 Liter begrenzt.
Die Schadstoffe sollten möglichst in der Originalverpackung bzw. in fest verschlossenen, beschrifteten Behältern angeliefert werden. Wegen erhöhter Unfallgefahr dürfen die Schadstoffe niemals zusammengeschüttet werden.
Neben den gängigen „Schadstoffen“, können beim Schadstoffmobil auch defekte Elektro- bzw. Elektronikkleingeräte (maximal acht Stück) mit einer Kantenlänge von maximal 30 Zentimetern abgegeben werden. Darunter fallen zum Beispiel Taschenrechner, Mobiltelefone, Rasierapparate, Bügeleisen, Mixer, Toaster, Haartrockner etc. Batterien und Akkus müssen vorher entfernt und separat abgegeben werden.
Auch Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren (maximal 8 Stück), genauso wie quecksilberhaltige Stoffe (zum Beispiel Fieberthermometer), durch Öl verunreinigte Lappen und Ölfilter oder Spraydosen mit Treibgas, Feuerlöscher, Flaschenkorken, CDs, DVDs und Frittierfett können, ebenfalls gebührenfrei, beim Schadstoffmobil abgegeben werden.
Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung der Stadt Reutlingen unter der Telefonnummer 303-5050.

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