Aktuelles

Schwörtag ist Immaterielles Kulturerbe


Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben.
Im März hatte die Deutsche UNESCO-Kommission bekannt gegeben, die Schwörtagstraditionen der Städte Reutlingen, Ulm und Esslingen am Neckar in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Erster Bürgermeister Robert Hahn erhielt nun gemeinsam mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen aus Ulm und Esslingen bei der offiziellen Verleihung im Düsseldorfer Schauspielhaus die Aufnahme-Urkunde. Damit ist der Reutlinger Schwörtag offiziell Teil des deutschen Kulturerbes.

Gemeinsam mit Iris Mann, Bürgermeisterin Ulm (m.), und Matthias Klopfer, Oberbürgermeister Esslingen (r.), nahm Erster Bürgermeister Robert Hahn die Urkunde für die Aufnahme ins Immaterielle Kulturerbe von Prof. Dr. Christoph Wulf, Deutsche UNESCO-Kommiss

Bildunterschrift: Gemeinsam mit Iris Mann, Bürgermeisterin Ulm (m.), und Matthias Klopfer, Oberbürgermeister Esslingen (r.), nahm Erster Bürgermeister Robert Hahn die Urkunde für die Aufnahme ins Immaterielle Kulturerbe von Prof. Dr. Christoph Wulf, Deutsche UNESCO-Kommission (l.) und Dr. Hildegard Kaluza, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, entgegen.

Nach oben