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Brücken bauen, statt Grenzen zu ziehen


Als die Städtepartnerschaft Reutlingen – Roanne im Oktober 1958 in Reutlingen besiegelt wurde, existierten die Lions Clubs Reutlingen und Roanne noch gar nicht. Doch schon zwei Jahre später, im Oktober 1960, hoben die Gründungsmitglieder auf französischer wie auf deutscher Seite die Vereinspartnerschaft aus der Taufe. 1990 folgte die Partnerschaft mit dem Lions Club Pirna, 1997/98 mit dem Lions Club Ellesmere Port. Für den Herbst 2020 hatten die Clubs Jubiläumsfeierlichkeiten geplant, die der Pandemie zum Opfer fielen.

60 Jahre Vereinspartnerschaft können sich sehen lassen, so der Oberbürgermeister, dessen Grußwort von Vidal übersetzt wurde: „Wäre es eine Ehe, könnten Sie Diamantene Hochzeit feiern.“ Dass vor dem Feiern weitere zwei Jahre vergangen sind und es daher eigentlich eine „Aquamarin-Hochzeit“ wäre, tat der Freude bei den eigens angereisten Roannern und Pirnaern keinen Abbruch.

„Die Lions Clubs handeln nach dem Motto der Vereinigung, ‚we serve‘“, so Thomas Keck. Neben der Völkerverständigung und dem Jugendaustausch stehe die tätige Hilfe für die in Not geratenen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Vordergrund. „Die Lions Clubs helfen schnell und unbürokratisch, was Sie jahrzehntelang in vielfacher Weise praktiziert haben“, lobte der Rathaus-Chef.

„Es ist bemerkenswert, dass die Lions Clubs bereits vor 62 Jahren Brücken zueinander gebaut haben, statt Grenzen zu ziehen“, unterstrich Keck, „Sie sind das Modell einer geglückten Partnerschaft und ein Beispiel internationaler Gastfreundschaft“.

Lions Clubmitglieder mit OB Keck

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