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Naturkundemuseum zeigt "EPOS. ERDE - Fotografien von Hans Strand"


Seine Bilder erzählen die Geschichte von der Erhabenheit der Natur und unserer Kraft sie zu verändern. Reine, ungezügelte und unverfälschte Natur trifft durch seine Linse auf nicht minder ästetische, aber ausgeräumte Agrarlandschaften, Bergbauregionen und vergiftete Gewässer. Hans Strands Fotografien dokumentieren in grandioser Weise den Ist-Zustand und sind zugleich Mahnmal zur Bewahrung unseres natürlichen Erbes.Diese große Werkschau ist erstmalig für Deutschland entstanden und präsentiert Arbeiten aus drei fotografischen Projekten. Iceland widmet sich den unberührten, vom Vulkanismus geprägten Landschaften Islands, die zuweilen so farbintensiv und surreal anmuten, dass man meinen könnte auf einem anderen Planeten zu sein. Intimate Landscapes thematisiert Landschafts-Details aus Nordeuropa. Ob Eisstrukturen, Muster im Sand oder das verflochtene Astwerk regennasser Buchen – wie kaum ein anderer versteht es der Meister der Mittelformat-Fotografie, Ordnung im Chaos der Natur zu entdecken und vermeintlich banale Szenen in komplexe Kunstwerke zu verwandeln. Manmade Land ist das jüngste Projekt des Schweden. Großformatige Luftaufnahmen dokumentieren die Überprägung und Zerstörung mediterraner Landschaften durch den Menschen in so kompositorischer Vollendung, dass man von einer Ästhetik des Schreckens sprechen kann.

EPOS.ERDE ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Schleswig, der Städtischen Galerie Iserlohn und des Naturkundemuseums Reutlingen in enger Zusammenarbeit mit Hans Strand.

Maelifell Island

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