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Ein Weltrekord als Hingucker


Seit kurzem ist das 31 Zentimeter schmale Gässchen „aus seinem Dornröschenschlaf erwacht“, wie Oberbürgermeister Thomas Keck es bei einem Vor-Ort-Termin am 1. August 2022 formulierte.

Bisher war fristete der Durchgang zwischen zwei historischen Häusern ein eher unscheinbares Dasein. Das ist nun anders: In Kooperation mit dem Gebäudemanagement und dem Amt für Wirtschaft und Immobilien hat die Reutlinger Stadtmarketing GmbH (StaRT) das Umfeld der Weltrekord-Straße herausgeputzt. Gläserne Informationstafeln stillen auf Deutsch und sogar Englisch – denn auch bei vielen internationalen Touristen steht der Guinessbuch-Eintrag auf der Liste der Sehenswürdigkeiten – den Wissensdurst von Besuchern. Auf einem Garagentor neben der Gasse prangern nun Weiß auf Rot die Worte „Hier geht's zum Weltrekord“, auffällige Straßenschilder weisen aus Richtung Innenstadt den Weg.
An einem „Engste-Straße-O-Meter“ lässt sich testen, ob der eigene Körperumfang den Maßen der Engstelle gewachsen ist. Wer es schafft, darf ein Selfie mit dem am Ausgang der Straße angebrachten Zertifikat machen.
„Mehr Erlebnis“ und „mehr Aufmerksamkeit“ sind die Schlagworte, die StaRT-Chefin Anna Bierig als Ziele der Neuerungen benennt.

Noch in diesem Jahr soll eine weitere optische Aufwertung angegangen werden: Das Haus aus Blickrichtung Innenhof auf der rechten Seite der engsten Straße gehört der Stadt und soll laut Kathrin Berger, Leiterin des städtischen Gebäudemanagements, saniert werden. Peter Wilke, Leiter im Amt für Wirtschaft und Immobilien, wies zudem darauf hin, dass man bereits mit Anwohnern in Kontakt sei, um über Verschönerungsmöglichkeiten weiterer angrenzender Gebäude zu sprechen.

Wer sich ein Erinnerungsstück an die engste Straße der Welt mit nach Hause nehmen möchte, wird in der Tourist Information am Marktplatz fündig: Dort können kleine Straßenschild-Kühlschrank-Magneten und genau 31 Zentimeter messenden Lineale erstanden werden.

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