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Filmpremiere "Lebenswege Reutlinger Juden"


Das Projekt ist von der hiesigen Jüdischen Gemeinde und dem Verein dialog e.V. angeregt und von dem Tübinger Filmemacher Harald Weiß realisiert worden. Der Film geht anhand von Einzelschicksalen der Situation der Juden in Reutlingen vor und während der NS-Zeit, ihren Erfahrungen nach der Emigration in den Aufnahmeländern Israel und England sowie der Situation der heutigen, hauptsächlich aus russischen Juden bestehenden Gemeinde in Reutlingen nach. Entstanden ist ein Migration und Integration thematisierender Dokumentarfilm, der sich, ausgehend von vielen Einzelschicksalen, auf das Erleben einiger weniger Personen fokussiert. Eine von ihnen, die heute in London lebende Hannelore Maier, wird an diesem Abend als Zeitzeugin anwesend sein. Die Landeszentrale für politische Bildung, die Stadt Reutlingen und die Stiftung "Aktion Mensch" haben das Projekt finanziell gefördert. Dank des Entgegenkommens der Volkshochschule ist der Eintritt zur Filmpremiere frei.
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