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Eine besondere Ausstellung im Naturkundemuseum
Blaschka - Gläserne Geschöpfe des Meeres


Tubularia larynx Roehrenpolyp Universitaetsmuseum Utrecht Das Reutlinger Naturkundemuseum ist erst nach Bad Driberg und Dresden die dritte Station der Wanderausstellung um die berühmten Glasbläser.   Leopold Blaschka und sein Sohn Rudolf fertigten zwischen 1863 bis 1890 tausende von Glasmodellen von Meerestieren in ihrer Werkstatt in Dresden an. Quallen, Seeanemonen und Radiolarien bildeten die Glaskünstler naturgetreu nach. Anatomisch absolut fehlerfrei, dabei feinzeichnend und präzise im Detail, verblüffen die Modelle in ihrer Gelungenheit und Genauigkeit bis heute nicht nur Naturwissenschaftler. Die beiden Freiburger Fotografen Heide und Hans-Jürgen Koch fotografierten die Modelle. Bei ihren Fotoaufnahmen, so die Dokumentation mussten die beiden Naturfotografen sehr große Sorgfalt  walten lassen, um die kleinen Kunstwerke nicht zu beschädigen. 

In der Ausstellung sind jetzt 40 Aufnahmen der berühmten Blaschka-Werke im Naturkundemuseum zu besichtigen. Erst mit viel Mühe und großem finanziellen Aufwand konnten die Reutlinger auch noch drei Orginal-Blaschka-Exponate als Ausstellungsobjekte bekommen. 

Viele der Blaschka-Modelle wurden im Krieg zerstört und die Kunst zur Herstellung der aufwendigen Glasobjekte ging verloren, da Leopold und Rudolf Blaschka das Geheimnis ihres Schatzes mit ins Grab genommen haben.

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