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Reutlinger Fahne hängt am Arlberg


Die Sektion Reutlingen des Deutschen Alpenvereins hat die Reutlinger Stadtfahne vor der Kaltenberghütte im Verwallgebirge gehisst Angehörige des Reutlinger Alpenvereins haben sie vor ihrer Kaltenberghütte an einem eigens dafür installierten Masten gehisst. Helmut Kober, Erster Vorsitzende der Reutlinger Alpinisten, will damit allen Bergwanderern die Verbindung zur Stadt Reutlingen aufzeigen.

Der eigentliche Grund für die Wanderausfahrt ins Verwallgebirge war aber ein ganz anderer: Helmut Kober und Peter Langenbucher, beides ausgebildete Wanderleiter, haben den zweiten Grundkurs „Bergwandern“ abgehalten. Dabei wurden Themen wie Gehen im weglosen Gelände, Querung und Begehen von Schnee- und Geröllfeldern, Verhalten bei Bergunfällen gezeigt und praktisch geübt. Zur Abrundung stand noch das Orientieren mit Karte und Kompaß auf dem Programm. Trainingsgelände war das Gebiet rund um die Hütte bis hinauf zur Krachenspitze auf 2685 Meter Höhe.

Mit dem Grundkurs Bergwandern möchte die Sektion Reutlingen diese Trendsportart qualifiziert begleiten und dem interessierten Anfänger das dazu notwendige Rüstzeug vermitteln: sicheres und naturschonendes Wandern in einer sensiblen Landschaft. Höhepunkt und gleichzeitig Abschlusseinheit des Ausbildungswochenendes war das Klettern und Wandern auf dem nicht markierten Weg des „Bantlin-Grats“. Diese mehrstündige Wanderung mit Gepäck forderte von den Kursteilnehmern im Alter zwischen 25 und 50 Jahren Kondition und Konzentration. Das Erreichen von St.Christoph am Arlberg wurde wie eine „Siegerurkunde“ empfunden und während der Rückfahrt nach Reutlingen noch oft nacherzählt.

Der Grundkurs Bergwandern ist fester Bestandteil im Jahresprogramm des Reutlinger Alpenvereins und soll auch im nächsten Jahr angeboten werden.

Für Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ist jetzt alles angerichtet zu einem Besuch auf der Kaltenberghütte. Sogar die Stadtfahne hängt dort.

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