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Reutlinger Feuerwehr beim Unwettereinsatz in Hechingen


Reutlinger Feuerwehr im Einsatz Der Wasserrettungszug wurde zur Rettung von eingeschlossenen Personen in Fahrzeugen und Gebäuden angefordert. Umgehend wurde ein Einsatzleitfahrzeug, der Gerätewagen – Wasserrettung mit zwei Tauchern sowie ein Löschgruppenfahrzeug mit dem Rettungsboot in Marsch gesetzt. Zeitgleich wurden weitere Taucher nachalarmiert.
Die Führungsunterstützungseinheit, die ihren Einsatz in Grafenberg gegen 22.30 Uhr beendet hatte, wurde durch den Landesbranddirektor ebenfalls nach Hechingen beordert, daraufhin rückten der Einsatzleitwagen ELW 2, der Kommandowagen und das Mannschaftstransportfahrzeug der Führungsunterstützungseinheit direkt von Grafenberg aus ab.

Die Tauchergruppe, die ab 23.20 Uhr vor Ort war, wurde an 5 Einsatzstellen zur Kontrolle von in die Starzel gespülten Fahrzeugen und zum Absuchen von bis an die Decke vollgelaufenen Kellerräumen eingesetzt.
Nachdem die Lage im Ortsteil Weiher noch völlig unklar war, hatte die Führungsunterstützungseinheit den Auftrag erhalten, ein Lagebild im Ortsteil Weiher zu erarbeiten und die dort eingesetzten Kräfte und Maßnahmen zu koordinieren. Vor Ort zeigte sich ein Bild der Verwüstung. Ganze Häuserzüge standen unter Wasser, Tausende Liter von Heizöl waren ausgelaufen und in einem Gebäude war eine Frau in ihrem Keller ertrunken. In Abstimmung mit der Kripo Balingen pumpte die Feuerwehr Schömberg den Kellerraum, der bis zur Decke gefüllt war, aus. Danach konnte die tote Frau geborgen werden.

Die Einsatzkräfte der Reutlinger Feuerwehr stellten weiter fest, dass neben den erheblichen Zerstörungen im Bereich des Sportplatzes, erheblicher Einspülungen von Schlamm und Geröll  in die Straßen noch 89 Gebäude, teilweise bis zu 2 Meter hoch, unter Wasser standen.

Im Einsatzabschnitt waren zu diesem Zeitpunkt die Feuerwehren Schömberg, Geislingen und Hechingen mit 6 Fahrzeugen eingesetzt. Die Einsatzmaßnahmen wurden zusammen mit dem örtlichen Abschnittsleiter Ruben Bulach abgesprochen, koordiniert und weitere Kräfte nachgefordert. Zusätzlich musste die Logistik mit Kraftstoff und der Versorgung der Einsatzkräfte, die zu diesem Zeitpunkt bereits über 3 Stunden im Einsatz waren, sichergestellt werden. Die Führungsunterstützungseinheit war bis zum Dienstag früh gegen 11 Uhr vor Ort.

Eingesetzt waren im Abschnitt Weiher insgesamt 20 Fahrzeuge und 100 Einsatzkräfte. Am Dienstag früh kamen 3 zusätzliche Feuerwehren mit fahrbaren Ölabscheidern zum Einsatz, um aus 11 Gebäuden ausgelaufenes Heizöl aufzunehmen.

Von der Feuerwehr Reutlingen waren 20 Einsatzkräfte der Wasserrettungseinheit und 18 Einsatzkräfte der Führungsunterstützungseinheit mit 8 Fahrzeugen und einem Boot eingesetzt.

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