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Hohe Trinkwasserqualität im Netzgebiet der FairEnergie


Sämtliche relevanten Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden beim abgegebenen Trinkwasser durch die FairEnergie an die Kunden deutlich unterschritten. Unabhängige Labors führen regelmäßig Wasseranalysen durch und das Gesundheitsamt Reutlingen überwacht regelmäßig die Einhaltung der Grenzwerte.

Zur Zeit wird in einigen Medien über Uranbefunde im Trinkwasser berichtet.

Die FairEnergie möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Uran ein natürliches Element ist und in vielen mineralischen Verbindungen und Gesteinen vorkommt. Je nach Art der geologischen Formation und Gesteinszusammensetzung kann Uran auch in vielen Grund- und Quellwässern und in Oberflächengewässern (Bäche, Flüsse, Seen) nachweisbar sein. Daher kann Uran auch in Trinkwässern aber auch Mineralwässern in unterschiedlichen Konzentrationen vorkommen, vor allem wenn es aus Gebieten mit erhöhter natürlicher Radioaktivität stammt z.B. Erzgebirge, Fichtelgebirge oder dem Bayerischen Wald.

Die Trinkwasserversorgung durch die FairEnergie für Reutlingen, Wannweil und Kirchentellinsfurt basiert auf zwei wichtigen Standbeinen: 66% des Wasserbedarfs werden durch Lieferungen der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) abgedeckt. 34 % stammen aus eigenen Quellen; der „Sittere-Quelle“ in Lichtenstein-Honau sowie der Wasserfassung „Brühl“ in Reutlingen-Gönningen.

Im Jahr 2007 wurden 2,5 Mio. m3 aus eigenen Quellen gefördert. 5,5 Mio. m3 wurden von der BWV bezogen.

Das Umweltbundesamt gibt einen gesundheitlich unbedenklichen Uran-Leitwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser vor, da in der derzeit gültigen Trinkwasserverordnung kein Grenzwert für Uran festgelegt ist.

Das von der FairEnergie im Netzgebiet abgegebene Trinkwasser unterschreitet diesen Leitwert deutlich. Das Eigenwasser aus der „Sittere Quelle“ in Lichtenstein-Honau und aus der Wasserfassung „Brühl“ in Reutlingen-Gönningen weist einen Uranwert < 0,5 Mikrogramm je Liter Trinkwasser aus. Der natürliche Uranwert beim Bodensee-Wasser beträgt 1 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser.
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