Dienstleistung

Bitte beachten!

Dank sinkender Inzidenzzahlen und weiterer Lockerungsschritte öffnen auch das Reutlinger Rathaus und die Bezirksämter wieder schrittweise ihre Pforten. Voraussetzung für den Besuch ist ein vorab vereinbarter Termin. Für das Bürgeramt (Marktplatz 22, Zimmer 26) geht das jetzt auch online.

Antrag auf Abweichung, Ausnahme und Befreiung

In § 50 Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) sowie im Anhang zu § 50 LBO werden alle verfahrensfreien Vorhaben aufgeführt, wie zum Beispiel die Errichtung einer Terrassenüberdachung, eines Geräteschuppens oder eines Balkons. In der Regel unterliegen die darin aufgeführten Vorhaben einer Größenbeschränkung. Sofern diese überschritten wird, ist das Vorhaben genehmigungspflichtig.
 
Verfahrensfreie Vorhaben müssen jedoch - ebenso wie genehmigungspflichtige Vorhaben - auch bei Einhaltung der Größenbeschränkung den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen. Das heißt, alle weiteren Festsetzungen der Landesbauordnung und des Bebauungsplans, wie zum Beispiel die maximale Grenzbebauung, die Platzierung des Vorhabens auf Baufläche, die Abstandsflächen, etc. sind vollumfänglich einzuhalten.
 
Sofern nicht alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden, ist ein Antrag auf Abweichung, Ausnahme und Befreiung (AAB-Antrag) zu stellen.
 
Es wird ausdrücklich empfohlen, sich bei der Planung eines verfahrensfreien Vorhabens mit dem Servicebereich des Bürgerbüros Bauen in Verbindung zu setzen, um überprüfen zu lassen, ob ein Vorhaben tatsächlich verfahrensfrei ist oder ein AAB-Antrag erforderlich ist.


Kontakt

Telefon: 07121 / 303-5600
E-Mail: buergerbuerobauen@reutlingen.de
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Formular & Online-Prozess
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Erforderliche Unterlagen
  • Antrag auf Abweichung, Ausnahme und Befreiung (AAB-Antrag)
  • Lageplan im Maßstab 1:500 (§ 4 LBOVVO)
  • Bauzeichnungen im Maßstab 1:100 (§ 6 LBOVVO)
    Grundrisse, Schnitte, Ansichten
  • Darstellung der Entwässerung
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Frist/Dauer
Die Dauer des Verfahrens hängt vom Einzelfall ab, insbesondere davon, wie viele Stellen beteiligt werden müssen. In der Regel dauert das Verfahren zwischen zwei und drei Monaten ab Eingang der vollständigen Unterlagen.
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Zugehörigkeit zu
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