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Voraussetzung für den Besuch im Reutlinger Rathaus und in den Bezirksämtern ist ein vorab vereinbarter Termin. Für das Bürgeramt (Marktplatz 22, Zimmer 26) geht das jetzt auch online.

Haltung eines Kampfhundes - Erlaubnis beantragen

Für die Haltung eines Kampfhundes, der älter als sechs Monate ist, benötigen Sie eine Erlaubnis.

Kampfhunde sind Hunde, bei denen von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen ist.
Bei Hunden der Rassen und Gruppen

  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier und
  • Pit Bull Terrier

sowie deren Kreuzungen untereinander gelten ab Geburt als Kampfhund, da bei Ihnen generell eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit vermutet wird.

Hunde anderer Rassen gelten erst dann als Kampfhunde, wenn im Einzelfall aus konktretem Anlass die Kampfhundeeigenschaft durch die Ortspolizeibehörde festgestellt wurde.

Die Kampfhundeverordnung soll die Bevölkerung vor den Gefahren schützen, die von Kampfhunden ausgehen können. Deshalb ist die Haltung von Kampfhunden nur mit behördlicher Erlaubnis zulässig. Die Voraussetzungen für eine solche Erlaubnis sind sehr streng. In den wenigsten Fällen werden sie vorliegen.

Hinweis: Der Erlaubnis bedarf es nicht , wenn Ihr Hund durch Bestehen einer Verhaltensprüfung nachgewiesen hat, dass er keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit aufweist. Die Kampfhundeeigenschaft gilt dann als wiederlegt.

Achtung: Erhalten Sie die Erlaubnis zur Kampfhundehaltung oder die Bescheinigung über das Bestehen der Verhaltensprüfung, müssen Sie diese Unterlagen mit sich führen, wenn Sie mit dem Hund unterwegs sind.

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Mitarbeiter
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Voraussetzungen
  • berechtigtes Interesse an der Haltung eines Kampfhundes
    Sie müssen einen Bedarf nachweisen, der durch Hunde ohne Kampfhundeeigenschaft nicht angemessen erfüllt werden kann.
  • Zuverlässigkeit
    An der Zuverlässigkeit kann es beispielsweise fehlen, wenn Sie
    - wegen bestimmter Delikte vorbestraft sind oder
    - sich wiederholt ordnungswidrig verhalten haben,
    - alkohol- oder drogenabhängig sind oder
    - wegen körperlicher Umstände das Tier nicht führen können.
  • Sachkunde
    Von dem Hund darf durch Haltung und Führung keine Gefahr für Menschen oder Tiere ausgehen. Sie müssen daher über die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
  • Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz müssen ausgeschlossen sein.
    Es dürfen keine erkennbaren Gefahren durch die Haltung des Hundes entstehen.
  • Der Hund muss eine unveränderliche und lesbare Kennzeichnung haben. Dadurch muss der Halter oder die Halterin ermittelt und der Hund unverwechselbar identifiziert werden können.
  • Besondere Haftpflichtversicherung
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Verfahrensablauf

Sie können die Erlaubnis bei der zuständigen Ortspolizeibehörde beantragen. Reichen Sie den Antrag zusammen mit den erforderlichen Unterlagen beim Amt für öffentliche Ordnung ein.

Die Unterlagen werden hier geprüft. Anschließend teilen wir Ihnen mit, ob die Voraussetzungen zur Erteilung der Erlaubnis erfüllt wurden.
Sie erhalten dann eine schriftliche Bescheinigung über die Erlaubnis.

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Erforderliche Unterlagen
  • Führungszeugnis
  • Sachkundebescheinigung für Kampfhundehalter (nach bestandener Sachkundeprüfung)
  • Nachweis über Ihr berechtigtes Interesse an der Haltung eines Kampfhundes
    Hinweis: Die einzelnen Gemeinde- und Stadtverwaltungen entscheiden nach ihrem Ermessen darüber, wie der Nachweis zu führen ist und ob er erbracht wurde.
  • Nachweis der besonderen Haftpflichtversicherung

Hinweis: Erkundigen Sie sich vorab bei der zuständigen Stelle, ob Sie weitere Unterlagen vorlegen müssen.

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Frist/Dauer

Antrag zum frühstmöglichen Zeitpunkt

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Kosten/Leistung

Gebühr: 71,- € bis 355,- €

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Rechtsgrundlage
  • §§ 3 und 4 der Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg über das Halten von gefährlichen Hunden vom 03. August 2000 (GBl. 2000, S. 574)
  • Gefährliche Hunde nach der Kampfhundeverordnung
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Zugehörigkeit zu
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