Dienstleistung

Nachbarbeteiligung

In förmlichen Verfahren werden die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke (Angrenzer) von der Behörde über das Bauvorhaben benachrichtigt. Die Benachrichtigung ist nicht erforderlich bei Angrenzern / Nachbarn, die
1. eine schriftliche Zustimmungserklärung abgegeben oder die Bauvorlagen unterschrieben haben oder
2. durch das Vorhaben offensichtlich nicht berührt werden.

Die Behörde kann auch sonstige Eigentümer benachbarter Grundstücke (sonstige Nachbarn) benachrichtigen. Bei Eigentümergemeinschaften nach dem Wohnungseigentumsgesetz genügt die Benachrichtigung des Verwalters.
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Formular
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Verfahrensablauf
Angrenzer und Nachbarn, die über ein Bauvorhaben benachrichtigt wurden, haben die Möglichlichkeit, innerhalb einer bestimmten Frist die eingereichten Planunterlagen einzusehen und Einwendungen bzw. Bedenken zu erheben. Im klassischen und vereinfachten Baugenehmigungsverfahren sind Einwendungen innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung der Benachrichtigung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorzubringen. Im Kenntnisgabeverfahren können innerhalb von 2 Wochen nach Zugang der Benachrichtigung Bedenken vorgebracht werden.
Einwendungen / Bedenken können nur im Original unterschrieben und in Papierform oder per Fax akzeptiert werden.
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Kosten/Leistung
Die Gebühr für die Erhebung der Nachbardaten beträgt 57 Euro pro angefangene Stunde für den Bauherren. Bei vollständiger Nennung aller Eigentümer der angrenzenden Grundstücke samt vollständiger Wohnadressen entfällt diese Gebühr.
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weitere Hinweise

In unserem Servicebereich im 4. Stock des Rathauses, Zimmer 407, können Sie als Angrenzer / Nachbar unter Vorlage Ihres Anschreibens Einsicht in die Planunterlagen desjenigen Bauvorhabens nehmen, über das Sie benachrichtigt wurden. Alternativ können Dritte bevollmächtigt werden.

Ihre nachbarlichen Einwendungen können Sie uns auf dem Postweg zukommen lassen, persönlich abgeben, per Fax senden oder auch mündlich zur Niederschrift vorbeibringen.

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Zugehörigkeit zu
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