Gestaltungsleitbild Oststadt

Architektur

Die Auswertung der Fragebögen zum Thema Architektur hat ergeben, dass ein Gestaltungsleitbild für die Architektur in der Oststadt mehrheitlich für wichtig oder sehr wichtig erachtet wird.

Das Gestaltungsleitbild Oststadt - Architektur beinhaltet insbesondere Empfehlungen zur Gestaltung von Vorgärten, Dächern, Gebäudekubatur und zu den Fassaden.
Auf der Grundlage dieser Empfehlungen sollen künftig Bauvorhaben in der Oststadt beraten und ggf. auch mit dem Gestaltungsbeirat abgestimmt werden.

Es wird eine Möglichkeit geschaffen ohne aufwendige Bebauungsplanverfahren die rechtsverbindlichen Vorgaben, wie bspw. die der bestehenden Ortsbausatzung um eine Empfehlung zu ergänzen, die dort ansetzt, wo das vorhandene Baurecht keine verbindlichen Vorgaben enthält.
 
Auf diese Weise soll künftig auf  freiwilliger Basis durch die Bauherren und Architekten die Gestaltung der Gebäude optimiert werden können.
 
Bauvorhaben, die von den Empfehlungen des Gestaltungsleitbild in stadtbildprägender Weise abweichen, sollen durch den Gestaltungsbeirat beraten werden.
 
Wird in der Bauberatung oder in einem Bauantragsverfahren keine Einigung erzielt, kann, um wesentliche städtebauliche Fehlentwicklungen zu verhindern, das Bebauungsplanverfahren „Oststadt“ im Ganzen oder in einem Teilbereich fortgeführt werden.
 
In künftigen Bebauungsplanverfahren und wettbewerblichen Verfahren in der Oststadt soll das Gestaltungsleitbild als Planungsgrundlage einfließen.

Straßenraum

Aus der Auswertung der Fragebögen zum Thema Straßenraumgestaltung und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen ergibt sich ein vielschichtiges und teils kontroverses Meinungs- und Diskussionsbild. Zu den einzelnen vorgeschlagenen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und auch zu den Gestaltungsvorschlägen insgesamt geht eine mehrheitliche Befürwortung hervor.
 
Das Gestaltungsleitbild für den Straßenraum in der Oststadt ist ein städtebauliches Leitbild und beinhaltet Empfehlungen, auf deren Grundlage in den weiteren Planungsprozessen Entscheidungen getroffen werden sollen.

Es soll bei Straßensanierungen- bzw. umgestaltungen – z. B. im Zusammenhang mit Verkehrsberuhigungsmaßnahmen - und für Maßnahmen der Leitungsträger zum Ausbau des Fernwärmenetzes bzw. zum Kanalausbau herangezogen werden. Dies gilt auch für Baumaßnahmen zur Umsetzung des neuen Stadtbusnetzes und des Masterplans Radverkehr.
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Kontakt

Frau Claudia Wiemken

Projektleiterin

Telefon: 07121 303-2162

Fax: 07121 303-2282

E-Mail: claudia.wiemken@reutlingen.de

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