Die Sanierung der Häuserzeile Oberamteistraße, die Kanzleistraße, der Kanzleiplatz, die Oberamteistraße, die Museumsstraße und die Neugestaltung des Marktplatzes sind nur einige der sanierungsbedürftigen Maßnahmen im neuen Sanierungsgebiet Quartier Oberamteistraße.
Im Oktober 2018 wurde der Antrag auf Aufnahme in die Städtebauförderung gestellt. Im März 2019 wurde das Quartier Oberamteistraße in das Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung „Denkmalschutzprogramm West (DSP)" aufgenommen. Ab Januar 2020 wird die Maßnahme im Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren (LZP)" fortgeführt.
Die Häuserzeile gilt als eine der ältesten zusammenhängenden Fachwerkhäuserzeilen Süddeutschlands aus dem frühen 14. Jahrhundert. Einen Einblick in den ungeschliffenen Diamanten Oberamteistraße 28 bis 34 erhalten Sie im Video weiter unten.
Zuletzt hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im März 2021 für den Neubau Oberamteistraße 34 eine Förderung in Höhe von 3,33 Millionen Euro bekannt gegeben. Das Projekt zählt damit zu den 24 Projekten für zukunftsweisende Stadtentwicklung, die 2021 im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit insgesamt rund 75 Millionen Euro gefördert werden.
War der Tag der Städtebauförderung 2024 noch der Visualisierung des zukünftigen Glashauses Oberamteistraße 34 gewidmet, konnte am Tag der Städtebauförderung 2025 bereits ein Blick hinter den Bauzaun und ein Fuß in das fast fertige Haus gesetzt werden.
Mit Beschluss des Gemeinderats am 29.04.2025 wurde das Sanierungsgebiet um einige Flurstücke in der Lindenstraße erweitert. Hier liegen städtebauliche Missstände vor, die durch die anstehenden Sanierungsmaßnahmen verbessert und umgestaltet werden.