Naturdenkmale Reutlingen

Naturdenkmale sind Teile der Landschaft, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit rechtsverbindlich ausgewiesen und geschützt sind.

Klassischerweise kennt man Naturdenkmale als besonders prächtige Bäume, die das Landschafts- und Ortsbild prägen und bereichern. Darüber hinaus können auch andere landschaftsprägende Naturteile zum Denkmal erklärt werden. So zum Beispiel besondere Felsformationen, Höhlen oder einzigartige Gewässerstrukturen.

Diese einzelhaften Naturdenkmale („Einzelgebilde“, „Naturgebilde“) werden von den flächenhaften Naturdenkmalen unterschieden. Bei Letzteren handelt es sich um Flächen von bis zu 5 ha, die aufgrund ihrer Bedeutung für bestimmte Tier- und Pflanzenarten einen besonderen Schutzstatus erfahren.

Mit Erhebung zum Naturdenkmal werden diese Naturbestandteile und Lebensräume geschützt und bleiben zur Freude ihrer Bewohner und Bewunderer erhalten.

Auf Reutlinger Gemarkung befinden sich derzeit 63 Einzelgebilde sowie 16 flächenhafte Naturdenkmale.

 

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Pressemitteilungen

08.08.2025
Mal sind es knorrige alte Bäume mit beeindruckender Krone, mal kleine Oasen der Artenvielfalt – Naturdenkmale sind stille Zeugen unserer Landschaftsgeschichte. In Reutlingen gibt es eine ganze Reihe davon: 63 sogenannte Einzelbildungen und 16 flächenhafte Naturdenkmale verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet – vom Gönninger Wasserfall bis zur mächtigen Platane in der Planie.

Kontakt

Frau Katrin Reichenecker

Fachgebietsleiterin Natur-, Arten- und Bodenschutz

Telefon: 07121 303-5930

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