Oberamteistraße 28-34

Auszug aus dem denkmalpflegerischen Rahmenplan

» Maximaler Substanzerhalt im Gebäude Nr. 30/32, da hier sowohl das bauzeitliche Holzgerüst, als auch die Brandwände sowie die Ausstattung mehrerer Nutzungsphasen sehr dicht überliefert sind
Erhalt der historischen Aussagekraft, Herstellung einer öffentlichen Zugänglichkeit
 
» In Gebäude Nr. 28 Konzentration auf das Grundgerüst (Tragstruktur von Wänden und Decken, Bundachsen, Ständer etc.) und die Stuben aufgrund der dort vor allem um 1840 vorgenommenen Umbauten und der erheblichen Bauschäden
Innenräumliche Flexibilität für eine neue Nutzung, neue Raumaufteilungen
 
» Aufgabe der jüngeren rückwärtigen Anbauten, da insbesondere bei dem Anbau von Nr. 30 ein Erhalt aufgrund der gravierenden Schäden nicht möglich erscheint
Möglichkeiten zur Herstellung neuer Außenbezüge zum Hof bzw. neuer rückwärtiger Ergänzungsbauten
 
» Unveränderter Erhalt der Fassaden zur Oberamteistraße mit den gestaltprägenden Geschossvorkragungen und Fensteröffnungen in den Obergeschossen
Erhalt des identifikationsstiftenden Erscheinungsbildes; in den Erdgeschossen Möglichkeit zu Fassadenveränderungen je nach Gebäudenutzung
 
» Errichtung eines abstützenden Baukörpers auf dem Gelände des abgegangenen Gebäudes Nr. 34, um bei weitest gehendem Erhalt der historischen Bausubstanz
- eine nachhaltige statisch-konstruktive Instandsetzung der Kulturdenkmale umsetzen zu können
- eine je nach Nutzungsart mehr oder weniger umfangreiche Gebäudeerschließung und Gebäudetechnik
  unterbringen zu können
Herstellung eines modernen Baukörpers, der nicht nur in seiner Funktion, sondern auch in Maßstab und Architektursprache in engen Dialog mit den Kulturdenkmalen treten soll


Simone Wolfrum
Landesamt für Denkmalpflege

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