"Weiterkommen" Barrierearm unterwegs im Museum

Was gibt es Imposanteres als eine der ältesten Häuserzeilen Süddeutschlands aus dem 14. Jahrhundert – mitten in Reutlingen? 

Genau: ein barrierearmes Museumskonzept, das diese besonderen Räumlichkeiten für möglichst viele Menschen erlebbar macht!

Im Rahmen des Projekts „Weiterkommen“, unter Federführung der Kolleginnen und Kollegen der Historischen Museen, hat sich das Team des Behindertenbeauftragten gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Gremiums „Runder Tisch – Barrierefreies Reutlingen“ einer zentralen Frage gewidmet:

Wie können wir Menschen mit Behinderung einen möglichst barrierearmen Zugang zu den musealen und kulturellen Angeboten im denkmalgerecht sanierten Ausstellungshaus in der Oberamteistraße ermöglichen?

In insgesamt drei Workshops wurden gemeinsam Ideen entwickelt, Barrieren betrachtet und konkrete Ansätze für eine möglichst inklusive Museumskonzeption erarbeitet. Wertvolle Impulse lieferte außerdem ein gemeinsamer Ausflug nach Meersburg, bei dem ein Museum mit interaktiven Ausstellungselementen besucht und aus der Perspektive unserer Expertinnen und Experten unter die Lupe genommen wurde.

So entstand Schritt für Schritt ein Konzept, bei dem nicht nur das historische Gebäude und seine besonderen Anforderungen im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen, die es künftig besuchen werden.

Unterstützt wurde das Vorhaben im Rahmen des Programms „Weiterkommen!“ des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.

Mehr zum Projekt entdecken Sie in dieser Dokumentation vom ZfKT. Diese Version enthält eine Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache.

Projektimpressionen

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