Maschinenfabrik Ulrich Kohllöffel K.G.

Die Firma Kohllöffel im Jahr 1925

Die Fabrikantenfamilie Kohllöffel – wohnhaft Krämerstraße 54

Der Gründersohn Hermann Kohllöffel hatte wie schon sein Vater in Chemnitz Maschinenbau studiert und ermunterte nach seinem Studium den Vater in den Dampfmaschinenbau einzusteigen. Dieser Schritt erwies sich als sehr erfolgreich. Kohllöffel-Dampfmaschinen wurden in großer Zahl in einem weiten Umkreis verkauft und gewartet. Durch das Aufkommen des Dieselmotors wurde 1924 der Dampfmaschinenbau eingestellt.
Der zweitälteste Sohn Ernst Alfred Kohllöffel, der 1856 geboren wurde, führte die Firma bis 1935. Er war verheiratet mit Emilie Katharina geb. Hahn, die 1886 bei der Geburt ihrer Tochter Emilie verstarb. Der Fabrikant heiratete später erneut. Für seine Familie in zweiter Ehe erbaute er gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf den Hegwiesen an der Ecke Krämer- und Charlottenstraße das villenähnliche Anwesen, das 1896 fertiggestellt wurde. Er konnte dort noch 39 Jahre wohnen, bevor er 1935 starb. Das Haus ist heute immer noch in Familienbesitz.
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