Drei Fragen an das projektbeteiligte Köhler GmbH Ingenieurbüro für Elektrotechnik VBI, Sven Köhler
Wofür und seit wann sind Sie in dem Projekt tätig?
Wir sind seit Mai 2018 im Projekt tätig und verantwortlich für den Part der Elektrotechnik. Dies beginnt bei der Stromversorgung, schließt sicherheitstechnische Anlagen ein wie Sicherheitsbeleuchtung, Brandmeldeanlage und Einbruchmeldeanlage und endet bei der medientechnischen Infrastruktur, die in Zusammenarbeit mit Nutzer und Museumsplaner ausgearbeitet wird. Ein wichtiger Teil ist auch die Planung der Beleuchtung, die in enger Zusammenarbeit mit den Architekten auf die Bedürfnisse der Gebäude ausgelegt werden muss.
Was ist für Sie das Besondere an dem Projekt?
Der Umgang mit der historisch bedeutsamen Bausubstanz im Spannungsfeld mit den Anforderungen eines Museumsbetriebs, der die Integration vielfältiger moderner technischer Anlagen erforderlich macht, stellt sicherlich die größte Herausforderung dar. Der aus der vorsichtigen Vorgehensweise erwachsende lange Projektzeitraum ist eine weitere.
Was ist Ihre Arbeitsweise, welche Werkzeuge setzen Sie ein?
Unter Führung der Architekten müssen die einzelnen Themengebiete einzeln und im Zusammenspiel bearbeitet werden. Die wichtigsten Werkzeuge sind sicher CAD-Zeichenprogramme, die tlw. 2-dimensional und tlw. mit 3-dimensionalen Modellen arbeiten. Genauso kommen Programme zur Beleuchtungsberechnung zum Einsatz, die mit 3-dimensionalen Modellen arbeiten und die neben Ergebnissen zu den erforderlichen Beleuchtungsparametern auch Renderings / Ansichten erzeugen, die den erzielten Beleuchtungseindruck anschaulich vermitteln. Dadurch kann auch die gewünschte Beleuchtungswirkung schon in der Planungsphase genau ausgearbeitet werden.