Virtuelle Reise in Reutlingens Partnerstädte

Ein Videoprojekt von Jugendlichen für Jugendliche und weitere Interessierte

Was sind Städtepartnerschaften ohne die Möglichkeit, sich zu treffen? Die Coronapandemie hatte auch zur Folge, dass Begegnungen in den Partnerstädten in den vergangenen Monaten nicht stattfinden konnten.
Damit Interessierte einen Eindruck von Reutlingens Partnerstädten gewinnen können, startete die Abteilung Städtepartnerschaften im Reutlinger Kulturamt einen Aufruf zu einem Videoprojekt. Junge Menschen in Bouaké, Duschanbe, Reading, Roanne und Szolnok machten sich daran, ihre Stadt in einem kurzen Videoclip zu präsentieren. Bei der Umsetzung des Projekts unterstützte das Entwicklungspädagogische Informationszentrum EPiZ Reutlingen.
Nicht nur Jugendliche sind angesprochen - die Stadt Reutlingen freut sich, wenn sich möglichst viele Interessierte auf einen virtuellen Besuch in die Partnerstädte begeben.

  • Virtuelle Reise nach Bouaké

    Das Video zeigt im ersten Teil das kulturelle Leben von Bouaké. Nachdem sich die vier jungen Filmemacher kurz vorgestellt haben, zeigen sie, wie eine Hochzeit in Bouaké gefeiert wird, was die Braut trägt und wie sie ihr Gesicht verbirgt. Danach folgt ein Gang über den traditionellen Markt mit seinen Produkten und buntem Treiben. Es folgt ein Einblick in einen Skulpturenladen und in die Kunst der Weber mit ihren Webstühlen und gefertigten Stoffen. Im nächsten Teil werden Bouakés Schulen, Universitäten und der Deutschclub vorgestellt. In der dritten Sequenz wird das neue Gesicht der Stadt Bouaké präsentiert. Man sieht weitläufige Straßen, Kleinbusse, Autos und Motorräder, die als Taxis dienen, neue Busse sowie neue asphaltierte Straßen mit Kehrdienst. Das Video vermittelt einen vielseitigen Einblick in die zweitgrößte Stadt der Côte d’Ivoire.

  • Virtuelle Reise nach Duschanbe

    Schülerinnen und Schüler der Schulen Nr. 28 und 89 aus Duschanbe präsentieren verschiedene Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen ihrer Stadt. Zum Beispiel das Tadschikische Nationalmuseum, verschiedene Sport- und Freizeitstätten, die Nationalbibliothek und den Palast der Nation – mit dem Wohnsitz des tadschikischen Präsidenten. Außerdem zu sehen ist das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und ein Schulgebäude. Eine Schülerin und ein Schüler zeigen ihre Klassenzimmer und informieren über die Unterrichtsmethoden und Lehrbücher. Am Ende des Films werden typisch tadschikische Speisen vorgestellt.

  • Virtuelle Reise nach Reading

    Das Video beginnt mit einer kurzen Fahrt durch Readings Innenstadt bis zur Pagoda, dem Wahrzeichen der Stadt Reading auf dem Mount Penn. Es folgt ein Blick über die Stadt. Anschließend stellen sich einige Jugendliche vor und erzählen welche Schule oder welches College sie in Reading besuchen. Danach äußern sie sich zu drei Themen. Beim Punkt "Ich mag die Stadt Reading weil ..." erwähnen die Jugendlichen die grüne Umgebung mit vielen Bäumen, Feldern und Wiesen. Außerdem den großen Weihnachtsbaum im Zentrum, tolles Essen und interessante Restaurants, gute Naherholungsgebiete und viele Wanderwege. Beim Punkt "In meiner Freizeit mache ich gerne ..." wird das vielfältige Sportangebot in der Stadt und in der Umgebung genannt. Ebenso Konzertbesuche, die Teilnahme an Kunstprojekten, Shopping, zusammen Musik machen und miteinander reden. Beim Punkt "Die Stadt wäre besser wenn ...." kommt Reading als College-Stadt zur Sprache. Es wäre gut die Studenten einzubinden damit sie auch die Innenstadt nutzen. Weitere Wünsche sind Parks mit Angeboten für Kinder und Möglichkeiten für Jugendliche sich zu treffen, ein besserer öffentlicher Nahverkehr, mehr Kunst in der Stadt, sichere Gehwege und Radwege. Das Video endet mit einer Stadtansicht von Reading.

  • Virtuelle Reise nach Roanne

    Der Film zeigt das Stadtbild von Roanne: das Theater, die Fußgängerzone, Kirchen, das historische Stadtzentrum, die Touristeninformation, das Kino, den Hafen mit seiner Uferpromenade, aber auch Kinder und Jugendliche des Kinder- und Jugendgemeinderats, den Park der Promenaden, den Bahnhof, den Marktplatz, das Rathaus, das Institut für Technologie. Es stellen sich kurz zwei Studentinnen vor, dann werden weitere Einrichtungen der Stadt präsentiert wie die Mediathek, der Fontalon-Saal, die Eissporthalle, das Henri-Malleval-Stadion, der Skatepark, die Berufsschule, die Hochschule, die Veranstaltungshalle Le Scarabée, das Dechelette-Museum und das Jugendinformationsbüro, wo sich Jugendliche zum Beispiel über Ausbildung, Wohnen, Gesundheit, Freizeit und Freiwilligenarbeit informieren können. Das berühmte Restaurant Troisgros und typisch französisches Essen wie Froschschenkel und Schnecken, aber auch Käse und Backwaren werden gezeigt. Das Video greift zudem die in der Stadt zu sehende Graffitikunst auf. Drei junge Leute berichten in einem Interview am Ende des Clips, weshalb sie sich in der Stadt engagieren und was ihnen an Roanne besonders gut gefällt.

  • Virtuelle Reise nach Szolnok

    Zu Beginn des Videos stellt sich eine Schülerin einer Berufsschule des Szolnoker Fachausbildungszentrums vor. Sie beschreibt ihre Schule und die Schullandschaft in Szolnok. Anschließend zeigt sie verschiedene Sehenswürdigkeiten und Plätze der Stadt: Den Kossuth-Platz vor dem Rathaus, das Damjanich-Janós-Museum und die ehemalige Synagoge. Danach folgt ein Gang zur neuen Fußgängerbrücke über den Fluss Theiß, von dort an der reformierten Kirche vorbei auf der Theißpromenade entlang zum Rosengarten. Der virtuelle Rundgang setzt sich mit der Besichtigung des Damjanich-Denkmals sowie dem Museum für Fluggeschichte fort und endet am Eingang der Künstlerkolonie.
    Im Anschluss daran erklären Jugendliche ihre Sport- und Freizeitaktivitäten: Wasserball spielen im Szolnoker Sportpark oder Zeichnen in der Kunstschule. Der Film endet mit einer Tanzvorführung eines jungen Volkstänzers der Corvinak-Volkstanzgruppe Szolnok.

Nach oben