Sondelfingen

Am 1. April 1939 wurde Sondelfingen ein Teil Reutlingens. Mit über 6.000 Einwohnern zählt die Gemeinde zu den größten Stadtteilen.
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Ortsportrait

Bezirksbürgermeister

Bezirksbügermeister Sondelfingen - Mike Schenk

Mike Schenk

Historisches

Son­del­fin­gen zählt als "-​ingen"-Ort zu den frü­hen ale­man­ni­schen Grün­dun­gen, wor­auf auch me­ro­win­ger­zeit­li­che Grab­fun­de hin­deu­ten. Eine schrift­li­che Erst­nen­nung fin­det sich in der Zwie­fal­ter Chro­nik für die Zeit um 1090/1100, wor­aus sich eine Zu­ge­hö­rig­keit zur Ach­alm­p­fand­schaft schlie­ßen lässt. Der Orts­adel hat früh an Ge­wicht ver­lo­ren, ein Zweig der Her­ren von Son­del­fin­gen ist Ende des 13. Jahr­hun­derts nach Ess­lin­gen ab­ge­wan­dert. Mitte des 15. Jahr­hun­derts hat­ten die Gra­fen von Würt­tem­berg die Hälf­te der Orts- und Kir­chen­herr­schaft inne, die an­de­re Hälf­te ge­hör­te zu­nächst der Fa­mi­lie Schwel­her, dann den Grem­lich von Jun­gin­gen. Von letz­te­ren er­warb Würt­tem­berg 1609 auch den an­de­ren Teil der Orts­herr­schaft.

Ver­wal­tungs­mä­ßig ge­hör­te die würt­tem­ber­gi­sche Ge­mein­de Son­del­fin­gen zum Ober­amt Urach, seit 1938 zum Land­kreis Reut­lin­gen. Die immer en­ge­re Ver­bin­dung zum Wirt­schafts­zen­trum Reut­lin­gen führ­te am 1. April 1939 zur Ein­ge­mein­dung.

Wappen

In ge­spal­te­nem Schild vorne in Gold (Gelb) drei schwar­ze Hirsch­stan­gen über­ein­an­der, hin­ten fünf­mal von Blau und Gold (Gelb) schräg­links ge­teilt, die blaue Fel­der be­legt mit sie­ben fünf­za­cki­gen sil­ber­nen (wei­ßen) Ster­nen (1:3:3).

Wappen Sondelfingen

Die Hirsch­stan­gen er­in­nern an den schritt­wei­sen Kauf des Ortes durch Würt­tem­berg ab der Mitte des 15. Jahr­hun­derts. Die hin­te­re Schild­hälf­te ist, mit ver­än­der­ten Far­ben, dam apo­kry­phen Wap­pen der Ach­alm­gra­fen nach­ge­stal­tet, aus deren Be­sitz in Son­del­fin­gen auch Schen­kun­gen an das Klos­ter Zwie­fal­ten er­folg­ten. Das Ge­mein­de­wap­pen ist seit den frü­hen 1930er Jah­ren in Ge­brauch.
Die Ein­ge­mein­dung von Son­del­fin­gen war am 1. April 1939.

Hinweis:
Die Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 schrieb für alle Wappenannahmen eine offizielle staatliche Verleihung vor. Die Wappen, die zu diesem Zeitpunkt bereits existierten, galten als zu Recht bestehend weiter. Mit der Eingemeindung nach Reutlingen verloren die Wappen der Bezirksgemeinden ihre rechtliche Gültigkeit.


Informationsbroschüre


Diese Informationen sollen als Wegweiser und Orientierungshilfe für Gäste, Zugezogene und Zuziehende sowie für alle Bewohner dienen.

Veranstaltungen

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